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Besser tweeten mit Schablonen

Twitter zu erklären, das ist nicht einfach. Tweets zu schreiben, das ist noch viel schwieriger. 140 Zeichen, das wird gerne unterschätzt. 140 Zeichen, die einladen, die anstecken, die infizieren, das muss man erst einmal hinbekommen. Nicht nur einmal, sondern in guter Frequenz immer wieder. Die Timeline macht für gute Tweets keine Kompromisse. Soeben rausgezwitschert, schiebt sich der Tweet konsequent in der Timeline nach unten. Nach kurzer Zeit verschwindet der Tweet im Universum. Zudem gibt es auf Twitter sehr viele gute Mikroblogger. Sie verlangen permanent nach unserer Aufmerksamkeit. Aber Aufmerksamkeit, das haben wir leider nur begrenzt. Es hilft alles nichts, wir müssen selektieren. In Anbetracht dieser Auslese haben es Neuankömmlinge einfach schwer. Die brauchen einen langen Atem. Es dauert Zeit bis man sein Publikum gefunden hat. Immerhin mangelt es nicht an Themen. Der Alltag liefert fortlaufend neue Momente, die man durch einen Tweet verprotokollieren kann. Also einfach den Augenblick abschreiben oder folgende Schablonen zu Hilfe nehmen.

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Was ist Überwachung?

Zu diesem Thema wurde schon alles gesagt, eine Meinung. Zu diesem Thema wurde noch nicht genug gesagt, eine andere Meinung. Ich bin mir unsicher, ob ich noch etwas Wesentliches in der Diskussion beitragen kann, meine Meinung. Als gesichert gilt jedoch der Sachverhalt, dass wir viel darüber reden, aber zu wenig dagegen tun. Schließlich nimmt die Überwachung im digitalen Raum fortlaufend zu. Du wirst überwacht. Ich werde überwacht. Alle werden überwacht. Was natürlich nicht überwacht wird, das sind die Überwacher. Soweit die Ausgangslage, soweit die Gegenwart. In der Zukunft kommt es aber noch viel schlimmer, das ist jetzt schon klar. Wir haben auch völlig den Überblick verloren. Es waren einfach zu viele Überwachungen auf einmal. Vielleicht ist auch genau diese Frequenz das Problem. Schließlich wird ein Skandal in einer endlosen Skandalreihenfolge zu einem normalen Sachverhalt. Die Überwachungsmenge hat uns irgendwie erblinden lassen. Es ist also Zeit, sich neu zu sortieren. Betrachtungsobjekt ist der digitale Raum. Wir stellen uns die einfache Frage, was ist Überwachung?

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Real Life ist Fake Life

Dabei hat alles so schön angefangen. Die Tweets waren geistreich, humorvoll und selbstbewusst. Ist das nicht eine wunderbare Kombination? Das macht Lust auf mehr. Die Lust darauf, den Menschen dahinter zu entdecken. Und diese Magie blieb auf anderen Kanälen ebenso erhalten. Das Profil auf Facebook war beruhigend normal und gewöhnlich. Die Fotos auf Instagram dagegen bunt und lebendig. Die erste Kontaktaufnahme, immer schwierig, aber es kam eine Nachricht zurück. Schritt für Schritt einen Menschen kennenzulernen, das ist einfach wunderbar. Genauso wunderbar ist die Vorstellung dieses Menschen, die man in seinen Gedanken entwickelt. Die vielen kleinen Mosaiksteine, es ist aufregend und spannend. Irgendwann beginnt jedoch diese Fassade zu bröckeln, Risse entstehen und in kleinen Schritten kommt etwas ganz anderes zum Vorschein. Nichts war gelogen, aber jede weitere Information verändert rückwirkend die Gesamtkonstruktion. Das Bild in meinem Kopf. Es war nur Fake. Das war zwar ein Mensch, aber ein ganz anderer Mensch.

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WordPress Logo Official Dark (WordPress.org)

The Dark Side of WordPress

Manchmal habe ich das Gefühl, das ganze Internet besteht nur noch aus WordPress. Manchmal kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal auf einer Internetseite war, die nicht mit WordPress betrieben wurde. Manchmal denke ich, die Sache mit WordPress ist mittlerweile irgendwie zu groß. Angeblich basieren fast 20 % aller Internetseiten auf WordPress. Wenn man ausschließlich auf die Content-Management-Systeme schaut, bewegt sich der Marktanteil sogar bei 60 %. Und als Plattform für Applikationen (Laufzeitumgebung) fängt WordPress gerade erst so langsam an. Selbst Matt Mullenweg (der Erfinder von WordPress) spricht schon vom Betriebssystem des Internets. Das ist natürlich etwas hoch gegriffen und trotzdem ist auch etwas Wahres dran. Da wird in den nächsten Jahren noch einiges auf uns zukommen. Ich finde das schon etwas gruselig.

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Du bist doof. Nein, du bist doof.

Konflikte, das ist ja auch so ein Thema. Niemand mag sie. Niemand will sie. Jeder versucht sie zu vermeiden. Und trotzdem sind wir geradezu von ihnen umzingelt. Einen Konflikt, den kann man nicht einfach abschütteln. Wenn ein Konflikt erst einmal da ist, wird man ihn so schnell nicht mehr los. Manchmal werden wir sogar ungewollt in einen Konflikt hineingezogen, obwohl wir gar nicht beteiligt waren. Und schon sind wir mittendrin im Geschehen. Dann ist es aus mit der Ruhe und wir müssen Position beziehen. Es fühlt sich an wie Krieg. Wir haben Streit, wir verlieren Freunde und am Ende bleibt ein Totalschaden. Es gibt einen Sieger und einen Verlierer, aber der Konflikt ist trotzdem immer noch da (zumindest gefühlt). Das braucht doch kein Mensch. Außerdem wurden wir dafür auch gar nicht vorbereitet. Schöne Scheiße.

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Shortbus

Was wäre, wenn es einen Ort gäbe, an dem wir uns selbst sein könnten? Einen Ort, an dem wir uns nicht verstellen oder anpassen müssten. Einen Ort, wo wir unsere Bedürfnisse nicht verbergen müssten. Einen Ort, wo wir unsere Fassaden und Masken ablegen können. Weil uns niemand verurteilt. Weil niemand über uns richtet. Weil jeder Mensch an diesem Ort gleich ist. Und diese Gleichheit liegt in der Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Ich werde angenommen, trotz meiner Deformation und Sonderbarkeit. Egal, wie ich bin, was ich bin, wer ich bin. Egal, was ich gemacht habe, was ich mache und noch machen will. Und ich bin nicht allein. Es ist warm. Es ist geborgen. Es ist schön. Ich muss meinen Fetisch nicht unterdrücken, sondern kann meinen Fetisch leben. Und wenn man das kann, dann ist alles richtig, dann ist das Leben schön. Leid, Schmerz, Traurigkeit, man wird sie niemals gänzlich los. Aber an diesem Ort ist Frieden. Es ist das Paradies und ein solches Paradies ist der Shortbus in New York.

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CONTROL

Communication is out of CTRL

Miteinander sprechen, etwas geben und nehmen, sich mit Worten begegnen. Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie es damals war? In der Zeit als Handy und Internet noch nicht erfunden waren? Kommunizieren war früher ja quasi ein Monopol der Wirklichkeit. Man kann sich das eigentlich gar nicht mehr richtig vorstellen. Informationeller Austausch, das ging tatsächlich nur in Echt. Aber wie hat man das gemacht? Wie hat man sich in den Zustand der Begegnung gebracht, sodass miteinander kommunizieren überhaupt möglich war? Das ist eine interessante Frage, oder? Und die Antwort fällt gar nicht so leicht. Wenn man darüber nachdenkt, drehen sich die Gedanken sehr schnell um einen größeren Kontext.

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Emoticon Unsmile

Unglücklich (bleiben)

Das Leben haben wir uns nicht ausgesucht. Wir wurden nicht gefragt und kraft unserer Geburt waren wir irgendwann einfach da. Unser soziales Umfeld konnten wir nicht beeinflussen und auch beim genetischen Code hatten wir keine Wahl. Trotzdem müssen wir die Konsequenzen tragen und irgendwie damit zurechtkommen. Richtig fair ist das eigentlich nicht. Immerhin sagt man, das Leben wäre ein Geschenk. Aber in Wirklichkeit gehen die Meinungen bei dieser Frage weit auseinander. So oder so, fortan ist man beschäftigt, mit der Suche nach dem eigenen Glück. Angeblich ist das die Mission, welche es zu bestehen gilt. Zumindest verkünden diese Botschaft alle Kanäle. Das Leben ist kostbar. Die Uhr läuft und verlorene Tage kommen nicht zurück. Genieße die Zeit, die dir verleibt. Dieser Aufruf hämmert rund um die Uhr durch alle Medien auf unsere Ohren. Es ist nicht schwer. Just do it. Damit auch nichts schiefgeht, stehen uns tausende von Ratgebern mit den unterschiedlichsten Konzepten und den trotzdem immer gleichen Ansätzen zur Seite. Man fragt sich, warum ist das eigentlich so kompliziert. Das ist doch irgendwie komisch. Im Vergleich dazu ist unglücklich werden spielend leicht. Es sind nur ganz wenige Dinge zu beachten.

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Kindle im Detail / FAQ

Nachstehend habe ich ein sehr umfangreiches Kindle FAQ zusammengestellt. Es ist das größte Kindle FAQ im deutschsprachigen Internet (behaupte ich jetzt einfach mal). Es stellt sich die Frage, wozu? Der Kindle ist schließlich keine Problemzone. Das Lesen macht Spaß, die Usability ist einfach und der Kindle macht auch nie Zicken. Völlig richtig, trotzdem stellt sich ab und an eine Frage. Das bleibt einfach nicht aus. Und dann man muss forschen und ausprobieren. Die Produktbeschreibung des Kindle von Amazon ist zwar toll, aber die Kindle Hilfe ist nicht so der Hit. Anderseits ist das FAQ hilfreich, wenn man vor einer Kaufentscheidung steht. Ich habe mich ausgiebig mit der Kindle Plattform beschäftigt und möchte diese Erfahrungen mit diesem Beitrag weitergeben. Das FAQ bezieht sich hauptsächlich auf die eBook-Reader Kindle, Kindle Paperwhite und Kindle Voyage (der Kindle Fire ist out of scope). Es folgen über 60 Fragen und 60 Antworten, verteilt auf acht Kategorien. Ich werde versuchen, den Katalog dauerhaft aktuell zu halten.

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Kindle Logo Official (Amazon)

I love my kindle

Wenn man die Überschrift dieses Beitrags in Google eingibt, erhält man 3,6 Millionen Treffer. Da fängt man schon einmal an zu staunen. Unweigerlich stellen sich Fragen. Was ist da los? Hab ich was verpasst? Ist hier ein neues Apple am Horizont? Still, leise und unscheinbar wächst da etwas heran. Die Faszination Kindle. Der Kindle ist ein Lesegerät für elektronische Bücher von Amazon. Eigentlich ja ziemlich langweilig. Der Kindle ist in seinen jungen Jahren aber schon so erfolgreich, dass sein Markenzeichen schon für eine ganze Produktfamilie bei Amazon benutzt wird. Amazon? Das ist aber blöd jetzt. Amazon kommt doch direkt aus der Hölle (genauso wie Apple)! Fachleute beruhigen, der Gipfel des Erfolges ist schon längst überschritten. eBook-Reader sind schon wieder am Sterben. Die Kindles dieser Welt werden nun von den Tablets abgelöst. Ein Tablet ist schließlich nicht nur Buch, sondern auch Musik, Film und Programm. Aber eine Sache wird dabei vergessen. Ein Buch ist ein Buch. Und deswegen ist der Kindle so erfolgreich. Ein Kindle ist wie ein Buch.

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