18. November 2019

Letzte Woche habe ich mich beim Einkaufen von Lebensmitteln im Supermarkt versehentlich zum Regal mit den Spielwaren verirrt. Jedenfalls habe ich kurz danach mein erstes Let‘s Build Video gedreht.

Vielleicht wird aus mir doch noch mal ein YouTuber (das hat viel Spass gemacht). Und hier noch ein paar Impressionen vom schönen Batmobil.

Batman vs The Riddler Robbery
Artikelnummer: 76137
Empfohlenes Alter: 4+
Anzahl Teile: 59
Reihe: DC Superheroes
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18. November 2019

17. November 2019

Die längste Zeit in meinem Leben hatte ich eine ziemlich umständliche Morgenroutine.
Und zwar ungefähr so.

1. Aufstehen
2. Müde ins Bad gehen
3. Duschen
4. Zurück ins Schlafzimmer
5. Untenrum anziehen
6. Zurück ins Bad
7. Rasieren
8. Zurück ins Schlafzimmer
9. Obenrum anziehen
10. In die Küche gehen
11. Frühstücken
12. Zurück ins Bad
13. Zähne putzen
14. Und los

Der Knack- und Angelpunkt war natürlich das Bad. Vor allem wenn man um das Bad „konkurrieren“ musste. Zu meiner Schulzeit bei meinen Eltern war das immer ein Drama. Das Ding ist nämlich, immer wenn man mal (wenn auch nur kurz) aus dem Bad heraus war, konnte jemand anderes ins Bad hinein und es gefühlt ewig in Beschlag nehmen. Und dann konnte man nichts anderes machen als warten. Natürlich hat in solchen Situationen immer auch die Uhr gedrückt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mich einmal in der Schule fürs Zuspätkommen entschuldigt habe mit der Begründung, das Bad wäre besetzt gewesen.

Irgendwann (nach vielen Jahren; eigentlich noch gar nicht so lange her) kam ich auf die Idee diesen Prozess mal zu optimieren. Und jetzt läuft das so.

1. Aufstehen (vorher aber stundenlang snoozen)
2. Zombiemässig ins Bad
3. Duschen
4. Rasieren
5. Zurück ins Zimmer (eventuell auf dem Weg wiegen)
6. Anziehen
7. In die Küche
8. Kaffee trinken (was früher mal Frühstücken war)
9. Zurück ins Bad
10. Zähne putzen
11. Und los

Zwar muss ich mir schon lange nicht mehr das Bad mit jemand anderem teilen, aber jetzt ist der Ablauf viel logischer aufgebaut, was für sich genommen ja auch schon ein Achievement ist. Ehrlich gesagt war es mental auch gar nicht so einfach, die langjährige Routine zu durchbrechen, was irgendwie schwierig zu erklären ist. Aber egal, jetzt ist alles supi mit der Morgenroutine.

17. November 2019

6. Oktober 2019

Am 19. September hat Apple das Betriebssystem iPadOS veröffentlicht. iPadOS ist ein Fork von iOS, speziell auf das iPad ausgelegt und stellt einige weiterführende Funktionen bereit. Beispielsweise kann man jetzt externe Festplatten anschließen oder mehrere Fenster desgleichen Programms öffnen. Des Weiteren wurde mit iPadOS endlich ein Riesenproblem auf dem Homescreen gelöst, dass jahrelang an meinen Nerven zerrte.

Bislang sah der Homescreen (wenn man das iPad quer hält) nämlich so aus. Es haben maximal 5 Apps in eine Zeile gepasst und man konnte maximal 4 Reihen anlegen. Dabei wird das sogenannte Dock ganz unten nicht mitgezählt.

iPad: iOS Homescreen mit 5x4 Raster (quer)

Soweit so gut. Aber jetzt kommt‘s. Wenn man das iPad gedreht hat (von quer zu hochkant), hat sich die Struktur der Anordnung geändert. Mit der Drehung hat sich die Systematik quasi gespiegelt. Das heißt, in einer Zeile wurden nun maximal 4 Apps angezeigt, dafür waren aber 5 Zeilen möglich.

iPad: iOS Homescreen mit 4x5 Raster (hochkant)

Natürlich springt das Problem sofort ins Auge! Wenn man nämlich in der Quervariante nur drei Zeilen mit Apps angelegt hat, hört die untere Reihe nun mittendrin auf und ist nicht vollständig bis zum Ende mit Apps aufgefüllt. Wie sieht das denn bitte aus?!?!?!

Zum Glück ist das jetzt aber gefixt. Mit iPadOS wurde nämlich die Größe der App-Symbole verkleinert und die Struktur entsprechend angeglichen. Es passen jetzt insgesamt 6 Apps in eine Zeile (wenn man das iPad quer hält).

iPad: iPadOS Homescreen mit 6x5 Raster (quer)

Und wenn man nun das iPad dreht….

iPad: iPadOS Homescreen mit 6x5 Raster (hochkant)

Die Ordnung hat sich nicht verändert und alles ist gleich geblieben. <3
Bestes Feature ever!!!!!

6. Oktober 2019

5. Oktober 2019

Als ich noch ein Kind war, ist meine Mutter zweimal im Jahr mit mir und meinem kleinen Bruder in die Stadt gefahren, um den Einkauf für Bekleidung zu erledigen. Wir sind dazu immer nach Ludwigshafen gefahren. Die Fahrt mit dem Auto hat sehr lange gedauert, aber ein paar Kilometer vor Ludwigshafen wurde die Autobahn dreispurig und das war für mich immer wahnsinnig aufregend. Unser Dorf hatte ungefähr 700 Einwohner. Für mich war eine Großstadt wie Ludwigshafen eine völlig andere Welt.

Mama parkte das Auto immer unter der Hochstraße. Eine Hochstraße, unglaublich! Eine Straße, die über die Stadt drüber gebaut ist. Meistens haben wir im C&A eingekauft. Wir waren den ganzen Tag im Kaufhaus und mussten zwischendrin an der Kasse oft Tüten zurücklegen. Wenn mein Bruder eingekleidet wurde, bin ich die ganze Zeit Rolltreppen gefahren. Hoch und wieder runter, hoch und wieder runter, hoch und wieder runter. Treppen, die man nicht laufen mußte, man stellte sich darauf und den Rest machte die Treppe ganz allein. Solche Sachen gab es bei uns auf dem Land nicht. Wenn wir Kinder brav waren, ging Mama manchmal mit uns nach dem C&A noch in die Kaufhalle gegenüber. Die Kaufhalle war ein rundes Gebäude und hatte im Untergeschoss eine Spielzeugabteilung. Die Spielzeugabteilung war so groß, dass man gar nicht wußte, wohin mit sich.

Tortenschachtel Ludwigshafen

Vor vier Jahren wurde die schöne Tortenschachtel leider abgerissen, damit man irgendein neumodisches, seelenloses Gebäude bauen konnte. Gebaut wurde bislang aber noch gar nichts und seit dem Abriss liegt das Grundstück im Zentrum von Ludwigshafen brach. Gerade erst vor ein paar Monaten wurde auch der C&A abgerissen. Das alte Kaufhaus weicht einem Neubau der Zentrale des kommunalen Energieversorgers Pfalzwerke. Aber immerhin gibt es den Parkplatz unter der Hochstraße noch. Die Hochstraße selbst ist aber mittlerweile sanierungsbedürfig und wurde letzten Monat aus Sicherheitsgründen für den Autoverkehr komplett gesperrt, was der Region gerade viele Sorgen macht.

Die Orte meiner Kindheit, sie verschwinden.

5. Oktober 2019

29. Juli 2019

Vor ein paar Wochen habe ich ein umfangreiches FAQ zum Thema Apple Pay veröffentlicht. Das impliziert natürlich als wüßte ich voll Bescheid (und alle anderen nicht). Tatsächlich ist die Wirklichkeit aber eine andere.

Als letzten Dezember Apple Pay in Deutschland eingeführt wurde, hatte ich mich riesig gefreut. Hierzulande mussten wir insgesamt vier geschlagene Jahre auf den Bezahldienst warten. Mental war diese Warterei für mich eine richtige Strapaze. Folgerichtig könnte man nun annehmen, dass klein Marco gleich am ersten Tag hinausgeht und hemmungslos mit Apple Pay in der Welt rumbezahlt. Denkste! Erst zwei Monate später Ende Februar habe ich das erste Mal die Zahlung mit Apple Pay ausprobiert.

Apple Pay Offizielles Logo

Die Ursache lag darin begründet, dass mir anfangs überhaupt nicht richtig transparent war, wie der Zahlungsdienst jetzt eigentlich funktioniert, und welche Verkaufsstellen Apple Pay akzeptierten. Zudem, wenn man eine Sache zum ersten Mal macht, ist man meist auch etwas unbeholfen. Oft funktioniert der Vorgang nicht auf Anhieb und der Prozess dauert etwas länger. Man muss ausprobieren und experimentieren. Und IMMER wenn ich in einem Ladengeschäft war, hatte sich hinter mir eine Schlange gebildet. Ich will da ja den Betrieb nicht aufhalten (und mich auch nicht blamieren). Schließlich sind mir das ja auch die Liebsten, die immer stolz mit neumodischer Technik daherkommen und die Technik dann nicht beherrschen.

Leider entstand erst nach zwei Monaten endlich die Situation, dass ich mal alleine an der Kasse stand (und in diesem Moment auch die Ruhe und Muße hatte) und Apple Pay ausprobieren konnte. Der Presse hatte ich zwar entnommen, dass Apple Pay einfach und simpel ist, aber dass es dann SO einfach und simpel ist, hätte ich dann doch nicht gedacht. Hab ich mir mal wieder völlig unnötig Sorgen gemacht. Und damit es euch nicht genauso geht, habe ich das FAQ geschrieben. ;-)

12. November 2019

24. Juli 2019

Beruflich verbringe ich aktuell die meiste Zeit in einem Projektbüro. Das Projektbüro befindet sich in einem externen Gebäude außerhalb des Campus meines Arbeitgebers. Das Gebäude ist hauptsächlich für solche Zwecke angemietet und viele unterschiedliche Projektteams sind dort zuhause. Bedingt durch den dynamischen Projektbedarf wird über die Zeit die Belegung im Gebäude immer mal wieder angepasst. Das letzte Jahr befand sich mein Projektbüro im achten Stock. Vor ein paar Wochen wurde uns nun ein neuer Raum im ersten Stock zugeteilt und wir mussten umziehen.

Umzüge sind immer sehr aufwändig. Zwar kümmert sich das Facility Management um den Umzug der ganzen Technik, aber die ganzen Kleinigkeiten machen trotzdem viel Arbeit. Meistens bemühe ich mich zusammen mit einem Kollegen darum, dass sich alle Dinge am richtigen Platz wiederfinden. Türschilder müssen ausgetauscht und Whiteboards montiert werden. Jeder Arbeitsplatz benötigt ein Notebookschloss und ausreichend Mehrfachsteckdosen, damit jeder sein Smartphone laden kann. Die Grundreinigung darf man auch nicht vergessen, weil sonst zumindest ich mich nicht wohlfühlen würde. Und zuletzt wäre da noch der Kram der vorherigen Nutzer, den man irgendwie loswerden muss. Beim Auszug nehmen es die meisten Kollegen traditionell nicht ganz so genau und hinterlassen allerlei unnötigen Kram in den Schränken. Jedenfalls, das Ausmisten und Leerräumen nimmt richtig viel Zeit in Anspruch.

In einer Schublade eines Beistellschranks fand ich dann ein gerahmtes Foto zum Aufstellen. Das Foto zeigte zwei lächelnde Kinder, die fröhlich in die Kamera schauten. Ich hielt inne. Wie kann es passieren, dass jemand das Foto seiner Kinder vergisst? Ich wischte mit den Fingern den Staub vom Bilderrahmen und wurde ein bisschen traurig. Wie kann das passieren? Mir fiel eigentlich nur eine akzeptable Erklärung ein, und zwar dass ein Fremdfirmenmitarbeiter von heute auf morgen während einer Abwesenheit offgeboardet wurde und nicht mehr an Arbeitsplatz zurückkonnte.

Das Foto hat mich den ganzen Tag innerlich beschäftigt. Ich überlegte, was nun der richtige Umgang damit wäre. Das Foto ist schließlich privat und die Kinder haben Persönlichkeitsrechte. Ich warf es also in den Papierkorb. Drei Minuten später holte ich es wieder heraus. Wegwerfen brachte ich irgendwie nicht übers Herz. Jetzt steht das Foto sichtbar in unserem Projektbüro in der Hoffnung, dass es vielleicht aus einem glücklichen Zufall heraus wieder zur Mutter oder zum Vater zurückfindet.

Die vergessenen Kinder

24. Juli 2019

3. Juni 2019

Nachdem ich jetzt schon über zehn Jahre in meiner Wohnung lebe, dachte ich vor Kurzem, es wäre mal an der Zeit ein paar Bilder aufzuhängen.

Weil ich halt total überstrukturiert bin, hab ich zuerst von allen Wänden ein Bild gemacht und die Fotos auf das iPad geladen. Danach habe ich mit dem Apple Pencil exemplarisch die Bilder reinskizziert, um zu schauen, an welchen Wänden und Positionen sie am Besten wirken.

Letztendlich habe ich die Bilder relativ hoch aufgehängt. Die Position befindet sich deutlich über der Augenlinie, sodass man den Kopf etwas heben muss, um die Bilder richtig zu betrachten. Die Idee hierbei war, dass die Motive in den Raum hineinleuchten sollen. Diese Rechnung ist auch aufgegangen und ich bin sehr glücklich damit.

Pusteblume is in da House (quadratisch)

Am nächsten Tag hatte ich plötzlich Schmerzen im Nacken und in meinem Kopf formulierten sich folgende Gedanken.

Oh Nein. Das kann doch jetzt nicht sein, dass die Nackenschmerzen vom Betrachten der hoch aufgehängten Bilder kommen. Das wäre ja ein Supergau! Muss ich nun jeden Tag mit Nackenschmerzen leben? Was mach ich denn jetzt nur? Warum müssen solche Sachen immer mir passieren? #mimimi

Natürlich war das Quatsch und nur Zufall, dass ich geradewegs am Tag nach dem Aufhängung Nackenschmerzen hatte. Aber so funktioniert meine Gedankenwelt.

3. Juni 2019

2. Juni 2019

Wenn ich im Stadtteil parken möchte, entsteht immer mal wieder folgende Situation. Ich entdecke in einer Parkbucht einen freien Parkplatz. Bei genauer Betrachtung stehen darin alle Autos leicht versetzt, weil am Anfang ein Mofa etwas Platz wegnimmt.

Super geparkt! (1 von 3)

Also parke ich, wie alle anderen auch, entsprechend versetzt und anders geht es ja auch nicht. Ansonsten wäre der Parkraum ja auch verschwendet.

Super eingeparkt! (2 von 3)

Wenn ich dann Tage später an den Parkplatz zurückkomme, ist das Mofa verschwunden und alle Autos haben sich wieder ordentlich zurecht sortiert. Nur mein Auto steht noch versetzt.

Super eingeparkt! (3 von 3)

So macht es natürlich voll den Anschein als könne ich nicht einparken.
Was überhaupt nicht wahr ist!!!

2. Juni 2019

4. April 2019

Wie in den meisten Stadtteilen gibt es auch in meinem Quartier eine belebte Straße, wo die Menschen zusammenkommen und das Leben sich versammelt. Die Straße durchzieht den ganzen Stadtteil. Auf beiden Seiten finden sich Geschäfte, Supermärkte, Bäckereien, Schulen, Apotheken, Postfilialen, Handwerker und Wäschereien. Man bekommt dort eigentlich alles, was man zum Leben braucht. Und weil ich direkt um die Ecke wohne, erleichtert das meinen Alltag sehr. Natürlich gibt es in der Straße auch einige Cafés und Restaurants. Beispielsweise das Lemberg (Café-Bar-Restaurant) oder das Lido (Café). In beiden bin ich sehr gerne zu Besuch. Kürzlich haben drei weitere Gaststätten aufgemacht. Das Luni (Bistro), das Le‘s (Sushi) und das La Loba (Tapas). Was jetzt natürlich Fragen aufwirft! Zwar haben wir noch vereinzelt ein paar Lokale in der Straße, die mit einem anderen Buchstaben beginnen, unter anderem das Bernstein (Brasserie) oder das Kult (Cafe), aber die Häufung des L als Anfangsbuchstabe ist schon augenfällig. Immerhin hat der Buchstabe in der deutschen Sprache normalerweise nur eine Auftrittswahrscheinlichkeit von 3,44 %. Beispielsweise gibt es in diesem Text nur 3 Wörter (Locations nicht mitgezählt), die mit einem L beginnen. Geheimnisse! Überall Geheimnisse!

The Street of L

4. April 2019