18. Oktober 2014

Unsere Systeme sind ja sowas von verletzlich. Ein bisschen Streik, ein bisschen Stromausfall, ein bisschen Schnee, ein bisschen #Unwetter und schon funktioniert hier gar nichts mehr. Super Systeme! Überall nur noch nur Chaos. Aber ich mag das! Was vorher sortiert war, ist nun komplett durcheinander.

20. August 2017

17. Oktober 2014

Wenn man so in das Internet hinein schreibt, dreht sich die Welt erst einmal ganz normal weiter. Aber irgendwann beginnt das Internet zurückzuschreiben und das ist dann etwas ganz wunderbares. Und dieses Internet, das bist du!

Aber ich bin auch das Internet. Und ich mache das wie im echten Leben. Wenn ich das Gefühl habe, ich kann nichts beitragen, dann halte ich lieber den Mund und genieße im Stillen. Wenn ich aber das Gefühl habe, ich kann ein fehlendes Stück ergänzen, dann schreibe ich einen Kommentar unter den Blogpost.

Zudem habe ich ja selbst auch ein Blog und freue mich über Kommentare. Was man sich selbst wünscht, muss man auch selbst zu geben bereit sein (wie in der Liebe). Sonst wäre das ja irgendwie egoistisch (wäre also keine Liebe).

Ich gebe mir beim Kommentieren eigentlich immer sehr viel Mühe (also Blut, Schweiß und Tränen, is klar). Und wenn dann mal die eigenen Gedanken verteilt sind, würde ich manchmal auch gerne wissen, was damit passiert ist (schließlich sind Gedanken wie ein Virus).

Das Schönste, was passieren kann, ist Kommunikation (also wenn der Blogger auf den Kommentar antwortet). Blöd nur, wenn diese Kommunikation ungelesen im Universum verpufft, weil viele Blogs keine Notifications für Kommentare anbieten. Sehr schade! Ich habe leider ganz wenige Blogs so lieb, dass ich später extra noch mal zurück surfe und gucke, ob das Internet rückkoppelt.

20. August 2017

16. Oktober 2014

Seit wenigen Monaten bin ich stolzer Besitzer eines Mixers. Den Mixer hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht und diese Gelegenheit hat sich Mama natürlich nicht nehmen lassen, worüber ich mich besonders gefreut habe, weil ich von Mama ganz selten etwas Gegenständliches geschenkt bekomme.

Jedenfalls, was ich eigentlich sagen wollte, ich liebe diesen Mixer. Vor allem fasziniert mich die einzigartige Usability. Drückste drauf, wird gemixt. Knöpfe am Gerät gibt es keine. Da kann man quasi nichts falsch machen. Ganz wunderbar! Und voll unkompliziert!

20. August 2017

15. Oktober 2014

Es ist manchmal aber auch zu schön anzusehen, wie große Konzerne so wunderbar an der eigenen Effizienz scheitern und sich selbst im Weg stehen. Diese Überforderung resultiert natürlich nicht aus einer Inkompetenz heraus, sondern ist erstaunlicherweise ein Ergebnis unendlich vieler Prozessoptimierungen (also Prozessstandardisierungen) innerhalb des Unternehmens. In der Konsequenz führt dies leider dazu, dass kleinste Prozessabweichungen nicht mehr zu bearbeiten sind.

Jetzt hab ich vor zehn Tagen eine eMail an die liebe Telekom geschrieben mit einer Reihe von Fragen (ich überlege mein Tarife umzustrukturieren). Darin stand explizit, bitte Antwort per eMail. Ich wusste natürlich schon vorher, Antwort per eMail, das haben die gar nicht gern. Deswegen ruft der Service-Center auch grad 3 Mal am Tag bei mir an, aber ich nehme natürlich nicht ab (mich interessiert nämlich, ob sie es schaffen, vom Standardprozess abzuweichen). Nach 7 Tagen hat die Telekom dann auch gemerkt, „so kommen wir nicht weiter“ und ich erhielt eine Antwort per eMail.

Aber leider hatte ich mich zu früh gefreut, das war nämlich gar keine Antwort. Die wollten jetzt erstmal nur meine Kundennummer wissen, was ja eigentlich ganz leicht über die Telefonnummer herauszufinden wäre, welche der Service-Center die ganze Zeit angerufen hat. Wahrscheinlich ist der Callcenter aber extern (wird von einer Drittfirma betrieben) und hat deshalb nur eingeschränkten Zugriff auf die Kundendaten (soweit zumindest meine Vermutung), weil er halt nur für die Call-Annahme zuständig ist.

So oder so, ich bin ich ganz gespannt, wie das jetzt alles weitergeht.
Wir sind in der Sache ja noch ganz am Anfang.

20. August 2017

13. Oktober 2014

Politisch bin ich eigentlich nur privat.
Aber es gibt da eine Sache, die mich schon seit Jahren wütend macht.

Zahlen vom September 2014, Bundesagentur für Arbeit.
Arbeitslose: 2.808.000
Offene Stellen: 518.000

Ein Kind würde jetzt sofort fragen, und was ist mit den 2.290.000 Menschen, die übrig bleiben? Ich bin kein Kind, aber ich würde die Antwort auch gerne wissen.

20. August 2017

4. Oktober 2014

High Performance im Top Management!
Und das geht so:

1.
Der President des Unternehmensbereich hat eine Frage zu einem Projektantrag. Also ruft er seinen Vice President an.

2.
Der Vice President muss dafür erst recherchieren, aber verspricht, er kümmert sich drum. Also ruft er seinen Director an.

3.
Der Director kann die Frage leider auch nicht beantworten, aber verspricht, er kümmert sich drum. Also ruft er seinen Senior Manager an.

4.
Der Senior Manager hat davon noch nie gehört, aber verspricht, er kümmert sich drum. Also ruft er den zuständigen Projektleiter an.

5.
Der Projektleiter steckt leider nicht so tief in den Details, aber verspricht, er kümmert sich drum. Also ruft er seinen Project Manager an.

6.
Der Project Manager hat leider seinen Blackberry ausgeschaltet und genießt schon den Feierabend. Voll blöd für den Projektleiter jetzt!

20. August 2017

3. Oktober 2014

Der dritte Oktober ist ein Feiertag, der emotional auf mich wirkt. Normalerweise gehen Feiertage inhaltlich an mir vorbei. Aber ohne die Deutsche Wiedervereinigung würden ganz viele Menschen in meinem Leben fehlen. Menschen, die mit denen ich täglich in Wechselwirkung stehe, und die mich sehr stark geprägt und beeinflusst haben. Ohne die Wiedervereinigung wäre ich nicht der, der ich heute bin.

20. August 2017

2. Oktober 2014

Diese Tage wurde mir wieder bewusst wie anstrengend die Hauptverkehrszeit ist. Die Straßenbahn ist brechend voll und neben der Schiene stehen die Autos im Stau. Hauptverkehrszeiten gibt es aber nicht nur im Berufsverkehr, sondern auch im Supermarkt, Restaurant, Kino oder im Urlaub. Theoretisch muss man sich ja von der Menge nicht beeindrucken lassen, aber angenehm ist trotzdem irgendwie anders.

Ich kann jetzt zwar nicht mehr sagen, wie das alles genau gekommen ist und wodurch es sich entwickelt hat, aber meine Gewohnheiten sind derart krumm und verschoben, dass sie sich ganz selten mit einer Hauptverkehrszeit jeglicher Art überschneiden, worüber ich eigentlich ganz dankbar bin.

20. August 2017

1. Oktober 2014

Ach Microsoft, die Sache mit dem Backup, das will einfach nicht in meinen Kopf. Jetzt wird schon bald 30 Jahre am Windows gewerkelt und das Betriebssystem besitzt immer noch keine Möglichkeit, ein Backup des ganzen Systems durchzuführen. Das ist doch irgendwie Quark.

Der Sicherungsmechanismus für Dokumente, da kann man mittlerweile nicht meckern, das ist schon anständig (hat aber auch fast 27 Jahre gedauert). Bringen tut mir das grad mal gar nichts, ich hab doch mein Zeug schon in der Cloud. Was fehlt ist ein Backup, um mein Windows an sich im Schadensfall wiederherzustellen. Und zwar genauso wie es vorher war.

Dieses komische „Systemabbildsicherung“ ist doch hanebüchen. Der Mechanismus kommt schon bei Netzwerkfestplatten ins Wanken und wenn das schon so los geht, will ich da nicht auf eine funktionierende Rücksicherung vertrauen. Und warum geht das nur manuell und noch nicht mal inkrementell? Kein normaler Mensch kann daran denken, dass er ein Backup durchführen muss. Und 5 Stunden Durchführungszeit sind sowieso inakzeptabel.

Ansonsten gibt es ja nicht viel zu meckern, Microsoft-Software besticht mittlerweile durch Industriequalität, aber mich würde es trotzdem ganz schön ärgern, dass Apple seit Jahren gelingt, was Microsoft irgendwie nicht schafft. Ein permanentes, schnelles und vollautomatisches Systembackup, das man nur einschalten muss und sonst nichts. Zur Not könnte man das doch lizenzieren…?

20. August 2017