28. September 2014

Immer wenn ich etwas schnell-schnell mache, verlangt das, was ich gemacht habe, nach kurzer Zeit wieder meine Aufmerksamkeit.

Der Schrank muss aufgeräumt werden, weil ich alles einfach nur reingeworfen habe, statt ordentlich einsortiert. Der Code läuft immer wieder auf Fehler und muss korrigiert werden, weil ich das Programm nicht richtig getestet habe. Ich bekomme eine Mahnung, obwohl ich schon bezahlt habe, mich aber bei der Kontonummer vertippt; nun muss ich eine Rückbuchung einleiten und eine Bearbeitungsgebühr für die Mahnung bezahlen.

Immer wenn ich etwas schnell-schnell mache, brauche ich am Ende mehr Zeit, statt weniger.

20. August 2017

27. September 2014

Vor kurzem hatte es dann ein Tragweite erreicht, die ich innerlich nicht mehr akzeptieren konnte. Es ist nämlich so, ich habe zu viele Sachen. Und die Sachen, die zu viel sind, die machen richtig Arbeit. Man räumt sie von links nach rechts. Und wenn man sie dann nach rechts geräumt hat, stehen sie irgendwann dort auch im Weg. Also räumt man sie wieder nach links. Und so geht das immer weiter.

Aber weil ich nicht möchte, dass es immer so weiter geht, bin ich seit ein paar Wochen dabei meinen Hausstand reduzieren und dessen Konfiguration grundsätzlich zu überdenken. Heute habe ich mich dem Wohnzimmer zugewendet. Jedenfalls, das ist ziemlich anstrengend, aber ich wusste, danach fühlt es sich gut an. Aber dass es sich so gut anfühlt, das hat mich dann doch überrascht.

20. August 2017