#30skizzen

Ich kann wirklich nichts dafür, die besten Ideen hab ich immer dann, wenn ich ein bisschen angetrunken bin. Ende Februar muss ich aber einen ganz schön anständigen Schwips gehabt haben. Jedenfalls kam ich auf die Idee beim Ello NSFW March mitzumachen. Darüber kann man jetzt gewiss geteilter Meinung sein, ob das nun so die gute Idee gewesen ist. Aber ich hab’s eiskalt durchgezogen – mit eigenen Content. Am Ende war ich jedoch ganz schön froh als der März vorüber war. Einen ganzen Monat lang anrüchigen Content zu posten, das ist schon eine Herausforderung. Seit dem NSFW March auf Ello habe ich irgendwie wieder richtig Lust auf kreative Experimente. Ich hab mir danach Holzfarbstifte gekauft, obwohl ich noch gar nicht richtig wusste, was ich damit anstellen könnte. Kurz darauf hat die @Freiraumfrau die Aktion #30skizzen ausgerufen. #30skizzen lud dazu ein, 30 Tage lang täglich eine kleine Skizze zu malen. @Freiraumfrau bewegt sich jedoch außerhalb meiner Kreise und deswegen ging #30skizzen erst einmal an mir vorbei. Mitgemacht haben aber die @frau_momo und die @Himbeerwerft. Und weil ich die beiden sehr gerne mag, hab ich gedacht, ich motiviert die mal.

Mich nachträglich in die Aktion einmischen, das wollte ich aber nicht. Ich bin da ein bisschen monkisch. Wenn nicht alles seine Ordnung hat, isses doof. Ich hab den Termin für #30skizzen nun mal verpasst. So ist das Leben! Jetzt ist die @Himbeerwerft aber irgendwie auch so eine Rebellin, die hat mir gleich mal eine Sondergenehmigung ausgestellt (sie hat mich also zur Teilnahme gezwungen) und in der Konsequenz hab ich dann auch bei #30skizzen mitgezeichnet.

Also wenn ich das noch mal zusammenfassen darf:

Ello NSFW Month + @Himbeerwerft = #30skizzen

Was voll interessant ist! Weil die @Himbeerwerft, die mag nämlich gar keine unständigen Sachen. Die reagiert da gleich allergisch (*ohrenzu* LALALALA). Aber irgendwie kapier ich das nicht. Denn was die @Himbeerwerft so macht/verbloggt/vertwittert, das ist nämlich auch voll porno (is nämlich auch ein modernes Synonym für geil – aaaaah, man weiß gar nicht mehr, was man sagen soll). Die schreckliche Wahrheit ist ja, ohne das Sexuelle hätte ich die Schreib-NUDE-l gar nicht kennengelernt. Es ist nämlich so: Ich versteh zwar nicht warum, aber der Suchbegriff „ich lasse mich zuhause vom lover ficken bis wir nicht mehr können“ führt irgendwie auf mein Blog, was ich natürlich gleich ganz stolz vertwittert hab.

Auf diesen Tweet hab ich dann eine Reply bekommen, in der die @Himbeerwerft gementioned war. Und durch diese Mention hab ich sie kennengelernt. Porno sei Dank. Ohne Bumsen, Ficken, Blasen gäb’s also auch nicht das wunderbare Mülleimer-ABC. Aber zurück zum eigentlichen Thema, weil das ist nämlich gar kein richtiger Blogpost, sondern eine Ausstellung meiner Skizzen, die ich 30 Tage lang abgeliefert hab. Vorhang auf (und bitte sitzen bleiben)!

Homeday

Die Sondergenehmigung von der @Himbeerwerft hab ich am 21. April erhalten. Das war mein letzter freier Tag nach fast vier Wochen Urlaub. Die meisten meiner Kollegen, die kommen aus dem Urlaub zurück und performen gleich vom Fleck weg zu 100 %. Da bin ich leider anders veranlagt. Ich brauch da nach dem Urlaub etwas mehr Anlauf und hab deswegen am ersten Arbeitstag erstmal nen’ Homeday gemacht.

Skizze: Homeday

Weltraum-Rakete

Gedanklich war ich natürlich gar nicht auf die #30skizzen vorbereitet. Da musste dir echt jeden Tag was neues ausdenken. Und Denken ist ja immer so anstrengend (voll furchtbar). Deswegen war ich froh, dass ich gerade ein paar Tage zuvor für den Text Wir fliegen durch den Weltraum eine Rakete gemalt habe. Und weil das quasi im Aktionszeitraum lag, hab ich gedacht, das gilt.

Skizze: Rakete im Weltraum

#twabendessen

Ich wohne übrigens in Mannheim (was für mich kein Problem ist). Nicht weit weg von Mannheim liegt Heidelberg. Heidelberg ist wieder eine andere Kiste. In Heidelberg wohnt der @zeitschlag. Der @zeitschlag ist voll der nette Kerl, aber leider auch voll anti (in manchen Kreisen ist das ein Synonym für „Welt verbessern“). Der würde am Liebsten alles anzünden. Es gibt aber auch Ausnahmen. Wenn es beispielsweise um das BarCamp RheinNeckar geht, da isser plötzlich voll pro. Jedenfalls organisiert der liebe @zeitschlag auch regelmäßig das #twabendessen in Heidelberg. Und da hab ich gedacht, das promote ich mal ein bisschen (junge Leute muss man einfach unterstützen).

Skizze: #twabendessen

Das Flugzeug

Mittlerweile hatte ich auf der Arbeit auch wieder halbwegs den Überblick. Und irgendwie steht man immer wieder vor der gleichen Situation, wenn man aus dem Urlaub zurück kommt.

Skizze: Abstürzendes Flugzeug

Echte Kunst

Bei dem folgenden Werk durfte ich leider nur assistieren. Keine Ahnung auch, was uns das Bild sagen will. Da müsst ihr die kleine Lana fragen (2,5 Jahre). Die @Freiraumfrau vermutet, dass die 30skizzen Gang abgebildet ist (expressionistisch gesehen). Während der ganzen Aktion hat dieser Beitrag von mir auf Twitter auch mit Abstand die meisten Favs und Retweets erhalten (und ich hab’s noch nicht mal selbst gemalt).

Skizze: Echte Kunst

The Dark Knight

Ich lese übrigens total gerne Comics. Dafür lasse ich jeden Roman liegen. Wenn das Bild sich mit dem Wort verbindet, daraus erwächst ein ganz neuer Ausdruck. Deswegen war es auch höchste Eisenbahn entsprechend in dieser Richtung zu wirken. Es gibt übrigens Leute, die IN-TER-PRE-TIE-REN meine Zeichnung tatsächlich als Gebärmutter! Echt jetzt, ich erzähl euch kein Scheiß!

Skizze: The Dark Knight Symbol

Quasi ein Stillleben

So hab ich’s gern.

Skizze: Quasi ein Stillleben

Der Penis

Und so hat bei #30skizzen jeder brav vor sich hin gezeichnet. Mal etwas Gegenständliches, mal ein Portrait, mal eine Sketchnote. Ich fand, irgendwie war’s mal Zeit, die Gruppe ein bisschen aufzumischen und Unruhe zu stiften. Die Gruppe bestand ja weitgehend aus Frauen. Deswegen hab ich gedacht, fang ich mal ganz langsam an und haue zielgruppengerecht einen Penis raus (erigiert natürlich).

Skizze: Penis (erigiert)

Der Penis war natürlich ein durchschlagender Erfolg! Die erste Rückmeldung lautete ungefähr so: „Oh Gott, meine Augen! Ich hab voll reingeguckt. Für immer auf die Netzhaut gebrannt.“ (seitdem frage ich mich jeden Tag, wie sich das wohl anfühlt, wenn man die Welt durch einen Penis sieht?)

Gekritzel

In der zweiten Aktionswoche habe ich parallel ein Seminar besucht. Bei Seminaren bevorzuge ich den klassischen Vortrag in der Frontalen (wie in der Schule, nur ohne Epochalnoten). Da haste einfach deine Ruhe und es fällt auch nicht auf, wenn man sich die Zeit anders vertreibt. Durch Rumkritzeln, zum Beispiel.

Skizze: Gekritzel

Die brennende Stadt

Man kann es sich kaum vorstellen, aber Ludwigshafen steht in der Beliebtheitsskala noch unter Mannheim. Fast schon ein Wunder, dass noch niemand die Stadt angezündet hat (noch nicht mal der @zeitschlag). Andererseits, das wäre auch nicht nötig. Die Stadt brennt sich nämlich regelmäßig von alleine nieder. Das hat eine lange Tradition. Schon im Jahr 1948 ist auf dem Fabrikgelände der BASF ein Kesselwagen explodiert und diese Explosion beschädigte in Ludwigshafen und Mannheim insgesamt 3122 Häuser. Gerade erst vor zwei Jahren ist eine Lagerhalle auf der Ludwigshafener Parkinsel in Brand geraten. Es entstand eine unglaubliche, riesige, schwarze Wolke, die man in der ganzen Region sehen konnte. Das war echt gruselig. Und letztes Jahr gab es im Stadtteil Oppau eine Gasexplosion, die ihresgleichen sucht.

Skizze: Die brennende Stadt

Rothaarige

Wo wir gerade bei der Farbe Rot sind, das mit den Rothaarigen ist auch so eine komische Kiste. Ich kann es leider nicht erklären, aber stell mir eine Rothaarige hin und sie hat vom Fleck weg mein Interesse. Ich kann nichts dafür, das ist einfach so.

Skizze: Rothaarige

Zwischenruf

Übersetzt: Kann das weg?

Female Body

Weiter im Programm! Und weil die Mädels ja schon auf ihre Kosten kamen, hab ich gedacht, jetzt sind die Jungs dran. Man muss einfach immer auf Gleichberechtigung achten, sonst haste gleich nen’ Shitstorm am Hals.

Skizze: Female Body

Ficken ist Frieden

Eins geht noch, hab ich gedacht. Eins geht noch! Bringste mal schön beide Elemente zusammen. Die Kinder bringt schließlich nicht Storch vorbei. Außerdem war das eine gute Gelegenheit, implizit noch etwas Material für meine ganzen porno-willigen Follower auf Ello zu produzieren, die ich seit dem NSFW Month habe. Die müssen ja auch irgendwie versorgt werden.

Skizze: Ficken ist Frieden

Mal wieder tanzen gehen!

Nebenbei, ich gehöre noch zur Generation, die brav von ihren Eltern auf die Tanzschule geschickt wurden (aber erst nach der Konfirmation). Mittlerweile ist der Partnertanz ganz schön am Abnudeln. Jedenfalls sterben die Tanzschulen reihenweise. Und wenn die Tanzschulen sterben, dann stirbt früher oder später auch der klassische Partnertanz an sich. Egal, die Zeiten ändern sich, mich betrifft das nicht mehr, ich hab das Tanzen ja schon gelernt. Wobei ich zugeben muss, das letzte Mal auf der Tanzfläche, das liegt jetzt auch schon ein paar Jahre zurück.

Skizze: Tanzen

Skizze: Darf ich Sie kurz entführen?

Empörungsprinzessin

Ich hab übrigens die tollste Empörungsprinzessin auf der ganzen Welt in der Timeline (ich sag aber nicht, wer’s ist).

Skizze: Empörungsprinzessin

Lokomotive

Und dann war da plötzlich dieser Zug! Wie bei Inception! Da denkste an nichts Böses, nimmst dein iPad in die Hand und dann fährt ein Zug durch das iPad. Da weisste echt nicht mehr, wasde sagen sollst. Glaubst du nicht? Ist aber voll wahr! Hier der Beweis:

Skizze: iPad Lokomotive

Die Blume

Eigentlich sollte man viel öfter Blumen schenken. Denn so eine kleine Blume, die kann herzmässig echt was reißen. Das soll man nicht glauben! Mit Blumen in der Hand ist man auch sofort überall im Fokus. Zum letzten Betriebsjubiläum hat mir mein Chef einen Strauß Blumen geschenkt. Und alle fragten: „Wer hat dir diese schönen Blumen geschenkt?“ und ich konnte leider nur sagen: „mein Chef“ (fand ich also gar nicht lustig).

Skizze: Blume (für dich)

Hallo Berlin.

Anzahl der Tweets mit #rp15 während der re:publica: 101.000
Anzahl meiner Tweets mit #rp15 während der re:publica: 1
Und diesen Tweet habe ich noch nicht mal auf der Konferenz geschrieben. Den Tweet habe ich nach meiner Ankunft in Berlin vom Hauptbahnhof verschickt.

Skizze: Hallo Berlin #rp15

Einsame Wäsche im Regen

Ich mag den Sommer nicht. Aber ich freue mich sehr darauf, wieder meine Wäscheleine auf der Terrasse zu benutzen. Ich liebe Wäscheleinen.

Skizze: Wäscheleine im Regen

Psychedelischer Psychoscheiß

Eigentlich mag ich diesen Style überhaupt nicht. Als Kind hat mir so etwas mal kurzzeitig gefallen, aber heute ist das für mich ganz schlimmer Kitsch. Fragt sich jetzt nur, warum ich das gemalt hab. Hab ich aber nicht. Das Bild war nämlich schon im Papier drin. Ich habe es nur herausgemalt. ;-)

Skizze: Psychedelischer Liebesscheiß

Saisonal Malen

Zum Beispiel einen Maikäfer.

Skizze: Maikäfer

Ich so beim Skaten

Nach vielen Jahren Pause habe ich diesen Sommer auch wieder mit dem Inline Skating angefangen. Strenggenommen müsste man mir die Skates ja eigentlich gleich wieder wegnehmen. Als Kind hatte ich nämlich einen schweren Unfall und seitdem gehört Gleichgewicht nicht gerade zu meinen Stärken. Im Kindergarten musste ich beim Turnen die Übungen mit dem Schwebebalken immer aussetzen. Nun ist es so, Gleichgewicht braucht man aber zwingend beim Inline Skating. Aus diesem Grund ist das folgende Szenario auf Dauer auch einfach nicht zu vermeiden.

Skizze: Ups

Damals als es noch Kassetten gab

Heute gibt es keine Kassetten mehr. Heute kommt die Musik aus der Wolke. Ich hab mir überlegt, ich visualisiere das mal, wie das so aussieht, wenn die Musik aus der Wolke kommt. Es ist nämlich ein weiter Weg bis zum Lautsprecher.

Skizze: Musik aus der Wolke

Backstage

So sieht das aus!

Der Pixel und der Vektor

Irgendwann wurde ich dann gefragt, wie hast’n das Bild gemalt? Und ich habe gesagt, so und so, pixelbasiert. Und die Response lautete: „Was immer das auch bedeuten mag!“ Jetzt ist es so (das ist leider nicht allzu bekannt), aber Twitter ist nicht das beste Medium, um komplexe Sachverhalte zu erklären. Aus diesem Grund habe ich dann eine Sketchnote erstellt, um den Unterschied zwischen einem vektor- und einem pixelbasierten Grafikprogramm zu erläutern. Herausgekommen ist die einzigste Skizze, die keinen einzigen Fav auf Twitter bekommen hat (so gut hab ich das erklärt).

Skizze: Der Pixel und der Vektor

Die Variante B

Zusätzlich gibt es beim Inline Skating auch noch so einen konzeptionellen Bug. Also wer sich das ausgedacht hat, ich weiß auch nicht! Es ist nämlich so, dass man alle Schützer vorne hat, man aber in der Regel nach hinten fällt (also ich zumindest). Vor Jahren habe ich an einen Inline Skating Kurs teilgenommen. Und da hat der Lehrer gesagt, man löst das Problem dadurch, indem man einfach nicht nach hinten fällt. SUPER! Deswegen hab ich jetzt einfach meine eigene Methodik für den Ernstfall entwickelt.

Skizze: Die Variante B

Einsamkeit

Skizze: Einsamkeit

DRAMA

Ich liebe das Drama!
Außer dieses Drama, dieses Drama mag ich überhaupt nicht!

Skizze: Drama

My 1st Sketch on a watch

Diese Skizze wollte ich eigentlich schon am 24. April 2015 posten.

Skizze: Sketch on a watch

Und das waren sie, meine 30 Skizzen. Das Ende kommt oft viel schneller als man denkt. Aber bevor ich hier zum Ende komme, möchte ich noch „kurz“ anreißen, mit welchen Tools diese Skizzen entstanden sind (was für meine Mitstreiter vielleicht von Interesse ist).

Bildende Kunst

Früher in der Schule konnte ich das Fach Kunst absolut nicht ausstehen. Nicht nur, dass man im Unterricht schlecht Aufmerksamkeit vortäuschen konnte (ist gleich aufgefallen, wenn man nichts gemalt hat), sondern auch die Usability war voll mies (dauernd haste spezielles Werkzeug organisieren müssen). Ich kann mich aber noch daran erinnern, dass wir über die Jahre eine Vielzahl von Maltechniken ausprobiert haben. Welche Maltechniken das aber waren, daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Deswegen blieb mir bei #30skizzen dann auch nichts anders übrig als fortlaufend blind zu experimentieren.

Pinseldisko

Die ersten Skizzen (z.B. die Rakete) habe ich mit Adobe Illustrator Draw vektororientiert auf dem iPad gemalt. Der nächste Schwung (z.B. der Penis) wurde pixelorientiert mit Adobe Sketch gezeichnet. Beim elektronischen Malen hab ich (mit einer Ausnahme) auch nicht meinen Finger benutzt, sondern den Stift Bamboo Stylus. Einmal (für das Batman Logo) hab ich mir sogar einen eigenen benutzerdefinierten Pinsel mit Adobe Brush erstellt. Manche Skizzen wurden aber auch ganz klassisch mit Bleistift (z.B. Inline Skating) oder Holzstiften (z.B. Maikäfer) von Faber Castell auf Papier gezeichnet. Diese „echten“ Zeichnungen habe ich wahlweise gescannt, mit dem App Microsoft Lens digitalisiert oder – ziemlich simpel – einfach mit dem iPhone abfotografiert.

Vereinzelt habe ich die Methoden auch gemischt, also mit Bleistift auf Papier gezeichnet, das Ergebnis im Anschluss mit dem Adobe Lines vektorisiert und dann mit Adobe Illustrator Draw weitergemalt oder Korrekturen vorgenommen. Einen guten Workflow kann ich leider nicht empfehlen. Dafür habe ich die Werkzeuge zu oft gewechselt, so dass sich keine BestPractise heraus kristallisiert hat. Jedes Bild wurde am Schluss noch mal mit Adobe Illustrator, Adode Photoshop oder Apple Fotos angepackt, um es auf die richtige Größe zu bringen oder unnötige Ränder abzuschneiden. Einmal hab ich mir erlaubt, noch einen Filter drüber zu legen, weil die Belichtung beim Fotografieren arg schlecht war. Insgesamt hat mich die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten und deren mögliche Kombination ziemlich beeindruckt.

Verborgene Schätze

Im Rahmen von #30skizzen entstand über alle Mitstreiter hinweg ein wahrer Bilderregen von über 700 Skizzen. Jede einzelne Zeichnung war ein Vehikel. Ein Vehikel, das zur nächsten Zeichnung führte. Manchmal pullerte die Zeichnung quirlig leicht aus den Gedanken auf das Papier, manchmal war jeder Strich, jeder Klecks, jede Schraffur eine quälende Mühsal. Das transformierte Werk wirkte stets zurück auf den Urheber. Auch der Schaffensprozess als solches legte neue Kanäle frei. #30skizzen hat uns also mental und persönlich gefördert. Wir haben uns selbst durchgeschüttelt. Plötzlich war da etwas, was vorher nicht da war. Und es forderte nun seine Reaktion ein. Das war nicht geplant und auch nicht vorherzusehen. Eine große Überraschung! Und genau das ist das Eigentliche an #30Skizzen gewesen! #30skizzen hat verborgene Schätze freigelegt. Potentiale, die sich nun entfalten.

Danke!

Danke, ihr #30skizzen-Zeichner da draußen! Danke für die Einladung, @freiraumfrau. Danke für die Sondergenehmigung, @himbeerwerft. Danke für die wunderbare Rückkoppelung auf Twitter. Danke ins Blaue hinein. Danke für jeden stillen Blick. Spaß hat’s gemacht (anstrengend war’s aber auch).

#30skizzen Unlimited
Unvollständige Galerie aller Werke.
https://storify.com/sorgenkind/30skizzen

18. Mai 2015
Persönliches
Creative Commons
Tweets ausgeschlossen.

Über den Autor

Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen schreibt Marco ebenso gerne auf Twitter und produziert den Podcast Zirkusliebe.

Kommentare 3

  1. Angelika Bungert-Stüttgen 20. Mai 2015

    Lieber Marco,

    ach wie schön, dass Du auch noch über die #30skizzen gebloggt hast. Mein Beitrag ist in der Mache. Ich komm gar nicht hinterher, alle Beiträge und überhaupt und alles einzusammeln. Drüben auf Facebook tummeln sie sich ja auch noch. Die machen einfach weiter. Ich glaube, ich nenn das jetzt mal munter in #300skizzen um.
    Wie auch immer, ich hatte einen Riesenspaß bei dem Feuerwerk an Ideen und Zeichnungen und extrem lustigen Tweets.

    Allerherzlichste Zeichengrüße,
    Angelika alias @freiraumfrau

  2. marco 20. Mai 2015

    Liebe Angelika.

    Das ist ja ein Ding, dass die einfach so weitermachen! :-)))

    Nachdem Gitte mich so charmant überredet hat, mir diese gewagte Storyline oben eingefallen ist und die Aktion tatsächlich für mich funktioniert hat, konnte ich wirklich nicht mehr widerstehen und musste #30skizzen quasi verbloggen. Außerdem ist das ja auch ein schöner, persönlicher Abschluss des Ganzen.

    Dir vielen Dank für Idee und Moderation!
    Ich freu mich auf deinen Blogpost.

    Schöne Grüße nach München!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *