Wie man Erfolg beim Bloggen vermeidet

Das Internet läuft über. SEO überall. Der Erfolg wartet auf dich. Du musst dafür nur ein paar Regeln beachten. Ganz einfache Regeln. Und dann geht die Post ab. Die Party bringt die Wände zum Wackeln. Einfach nur den Ratgeber lesen und ein paar Tipps beherzigen. Also ganz brav dem Paradigma folgen und schon fließt das Geld in Strömen. Dazu braucht es nur Besucher und diese Besucher kommen über die Suchmaschine. Aber die Suchmaschine muss dich erst mal finden. Und nicht nur das, sie muss dich verstehen. Was du tust. Wie du tickst. Was du willst. Und dafür gibt es SEO. SEO steht für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung) und bedeutet, die Lesbarkeit und Attraktivität deiner Internetseite für Suchmaschinen zu optimieren. Sei ein offenes Buch und sie öffnet dir die Tür. Sie bringt dir unzählige Besucher. Du musst dich nur unterwerfen und die Regeln einhalten. Dummerweise schreibst du deinen Blog nicht für Suchmaschinen, sondern für deine Idee. Deine Botschaft, die wie ein Virus sein soll. Schön, authentisch, einzigartig. Nicht deformiert und angepasst. Dein Blog ist eine eigene Persönlichkeit, dein Blog bist du.

Paradigmen des Marketings

Lass dich nicht in eine Nische zwängen. Eine Nische ist eng, klein und begrenzt. Sie schränkt dich ein. Dein Wachstum, deine Vielfalt, dein Ideenreichtum. Eine Nische setzt feste Grenzen. Die darf man nicht überschreiten. Was bedeutet das genau? Wir reden vom Thema deines Blogs. Wir reden über das, was du zu sagen hast. Und die Nische besteht darin, dich thematisch ganz eng abzugrenzen. Also entweder nur Mama Themen, Windows Tipps oder irgendwas anderes. Hauptsache so eng wie ein Korsett. Der Sinn des Ganzen liegt in der Berechenbarkeit. Der Besucher kann ganz sicher sein, zum Nischenthema bei dir bedient zu werden. Er findet genau das, was er vermutet. Das belohnt auch die Suchmaschine. Wenn man aber über eine Vielzahl von Themen schreibt, dann trifft man nur alle Schaltjahre mal den Nerv der Leser. Und genauso so oft kämen dann auch die jeweiligen Besucher vorbei. Alle paar Schaltjahre einmal. Wir sagen, Mut zu Schaltjahren. Halte nichts in dir zurück, weil es das Thema nicht erlaubt. Und lass dich überraschen, was daraus entsteht.

Möchtest du eine Marke sein? Marken sind komplex. Marken sind teuer. Marken sind künstlich. Was ist aber eine Marke überhaupt? Das schlaue Buch sagt, eine Marke ist die Summe der Eigenschaften, welche mit einer Marke assoziiert werden. Diese Eigenschaften erhält die Marke über ihre Produkte. Letztlich geht es um Vertrauen. Logo und Namen geben der Marke ein Gesicht. Neue Produkte erhalten all die guten Assoziationen einfach so geschenkt. Soweit die Idee. In der Praxis stehen Marken nicht selten in der Kritik. Das eigentliche Produkt ist oft zweitrangig. Im schlimmsten Fall besteht eine Marke nur aus Lügen. Wenn Marken enttäuschen, werden sie boykottiert. Mach dir darüber aber keine Gedanken. Das ist nicht deine Baustelle. Du bist kein Logo. Du bist kein Name. Gib dir keine künstlichen Eigenschaften, die du nicht hast. Gib dir keine besonderen Eigenschaften, welche du heute hast, aber morgen nicht mehr. Bleib einfach du selbst. Zur Marke wird deine Idee mit der Zeit nämlich von ganz allein. Du erhältst die Marke irgendwann einfach so vom Internet geschenkt. Diese Marke ist viel besser, schöner und wahrer. Bis dahin verweilst du beliebig und austauschbar in den unendlichen Weiten des Internet.

Das Design einer Internetseite präsentiert Inhalte in einem passenden Rahmen. Darüber hinaus soll es den Benutzer funktional unterstützen. Oft liegt das primäre Bestreben aber darin, ein Gedicht für die Augen zu schreiben und dem Besucher ein Staunen zu entlocken. Staunen ist eine Emotion und Emotionen verbinden, sie verbinden den Besucher mit dir. Am Ende ist die Optik aber nur eine Fassade. Es ist nur Glitzern und Funkeln. Niemand mag Oberflächlichkeit. Oberflächen sind austauschbar und losgelöst von dem, was du eigentlich sagen willst. Verbringe also nicht endlose Stunden damit, das ultimative Schmuckstück zu schmieden. Es ist nur Schmuck. Und um Schmuck zu tragen, bist du nicht angetreten. Es ist ausreichend, wenn du dich in deinen Kleidern wohlfühlst. Schließlich bist du hier, weil du einen Virus in dir trägst, den du verbreiten möchtest. Auf die Schmuckliebhaber kannst du verzichten. Sie sind nicht der richtige Nährboden für den Samen, den du pflanzen möchtest. Deine Saat ist größer und stärker als Schönheit, die vergeht.

Eine schmackhafte Überschrift lockt den Besucher. Sie ist wie ein Magnet. Man hat keine Wahl, man ist neugierig, man muss einfach draufklicken. Die 10 besten WordPress Plugins. Wie du spielend einfach mit dem Rauchen aufhörst. Windows doppelt so schnell starten. Wer möchte 10.000 Euro im Schlaf verdienen? Das ist alles nur Markgeschrei. Wir benötigen aber nicht noch mehr Lautstärke, die Welt ist jetzt schon zu laut, Lautstärke haben wir wirklich genug. In der Regel werden wir auch nach dem Klick enttäuscht. Und Enttäuschung mag niemand. Aber immerhin gibt es dafür wenigstens Besucher. Das Problem ist nur, wir möchten unsere Besucher nicht locken und enttäuschen. Lege also lieber Individualität und Schönheit in deine Worte. Dein Inhalt selbst ist der Magnet. Du brauchst keine Versprechen zu geben. Dein Inhalt ist das Versprechen. Gib ihm eine schöne Überschrift. Eine Überschrift, die ihn wiederspiegelt, die ihn einleitet, die ihn ankündigt.

Fuck you, SEO

SEO hat schon viele Phasen durchgemacht. Neue Wahrheiten entdeckt und zurück in die Werkstatt geholt. Das momentan voranstehende Paradigma ist hochwertiger Inhalt. Hochwertiger Inhalt! Wenn du hochwertigen Inhalt generierst, dann kommen die Besucherströme von ganz allein. Klingt natürlich erst einmal einleuchtend. Bleibt jetzt nur die Frage, was ist hochwertiger Inhalt? Mit dieser Plakette sind in erster Linie selbstproduzierte und einzigartige Inhalte gemeint. Weitere wichtige Kriterien sind Qualität und Mehrwert. Die Idee besteht darin, dass hochwertiger Inhalt ganz automatisch Besucher anzieht. Unsere Meinung dazu ist, selbst wenn du die Weltformel gefunden hättest, das muss nicht zwingend irgendjemanden interessieren. Aber wenn du über den Fußpilz von Angelina Jolie schreibst (voll hochwertig), das werden tausende von Leute lesen.

Eine grundlegende Komponente von SEO ist die Onpage Optimierung. Damit sind alle Optimierungen gemeint, die man unmittelbar auf der eigenen Seite bei Inhalt und Technik vornimmt. Vorrangig geht es dabei um die Verwendung von Schlüsselwörtern (Keywords), aber auch um andere Dinge wie XML-Sitemaps. XML-Sitemaps sind Dateien, welche Aufbau und Struktur deine Blogs in einer für Suchmaschinen verständlichen Weise beschreiben. Wir glauben allerdings ganz fest daran, dass Suchmaschinen die meisten Seiten auch ohne XML-Sitemaps anständig verarbeiten können. Google hat eine Kopie des Internet im Keller stehen und ist in der Lage, dieses Abbild in Sekundenbruchteilen zu durchsuchen und eine Trefferliste zu generieren. Und Google soll zu doof sein, Aufbau und Struktur eines Blog zu erkennen?

Aber jetzt zu den Schlüsselwörtern. Schlüsselwörter sind die absolut wichtigsten Elemente bei der Suchmaschinenoptimierung. Im Detail sind damit Substantive, Verben oder Adjektive gemeint, welche den betroffenen Text inhaltlich klassifizieren. Im Kontext der Suchmaschine entspricht dies den Suchbegriffen. Und diese Suchbegriffe müssen sich in deinem Text prominent wiederfinden. Prominenz erreicht man durch Deklaration. Konkret bedeutet dies, das Schlüsselwort muss zeitgleich in der Überschrift, mehrmals im Text (am besten auch in Dickschrift), in der URL, in der Metabeschreibung, sowie in den Links enthalten sein. Schreibt man also einen Text über die Finanzkrise, muss sich dieser Schlüsselbegriff an den zuvor genannten Stellen überall wieder finden. Bei so viel Krise muss man dann schon aufpassen, dass sich keine phobische Störung entwickelt. Viel gravierender ist jedoch, dass man sich den unendlich vielseitigen sprachlichen Gestaltungsmitteln beraubt. Es gibt so viele Worte, die man miteinander kombinieren kann, um eine spezielle Botschaft zu vermitteln. Mit Worten kann man Gefühle manifestieren, weitere Bedeutungsebenen aufspannen oder Doppeldeutigkeit codieren. Das geht jetzt aber nicht mehr, weil man dauernd und überall das doofe Schlüsselwort benutzen muss. Wer bestimmt hier eigentlich über den Text? Du oder die Suchmaschine?

Offpage Optimierung ist ein weiterer Bestandteil von SEO. Bei der Offpage Optimierung dreht es sich alles um Backlinks. Ein Backlink ist ein normaler Link, der sich aber auf einer fremden Internetseite befindet und auf deine Internetseite zeigt. Ein Link ist nicht nur die grundlegende Technologie des Internets, sondern auch ein gewichtiger Ranking-Faktor von Suchmaschinen. Je mehr Links auf deine Seite verweisen, umso höher die Position in der Ergebnisliste. Deswegen besteht die Zielstellung darin, so viele Links wie möglich zu generieren (das nennt man Link-Building). Zeitgleich ist es aber auch verboten, weil die Suchmaschine natürlich nicht manipuliert werden möchte. Links sollen also auf natürliche Weise entstehen (also von anderen Leuten gesetzt werden, weil sie deine Seite gut finden), und nicht auf künstlichem Wege generiert (also von dir erzeugt werden, um dein Ranking zu erhöhen). Deswegen ist das Ganze auch so kompliziert. Man muss die Suchmaschine so dezent manipulieren, dass die Suchmaschine die Manipulation nicht bemerkt. Das hört sich nicht nur falsch an, sondern ist es auch.

Wenn man gewisse Regeln beachtet, bleibt die Manipulation aber weitgehend verborgen. Zuerst muss man die Linktexte variieren. Die Links sollten auf unterschiedliche Seiten in deinem Blog verweisen, auf keinen Fall immer nur auf die Startseite. Wichtig ist auch, dass die Verweise zeitlich nach und nach entstehen. Es muss also so aussehen, als würde die Anzahl der Links natürlich wachsen. Links können optional mit den Attributen „Follow“ and „Nofollow“ markiert werden. Follow wiegt natürlich höher. Aber ausschließlich Follow sieht leider schon wieder nach Betrug aus, deswegen abwechseln. Jede Internetseite reicht das eigene Gewicht in der Suchmaschine ein Stück weit an die verlinkte Seite weiter. Das nennt man Linkjuice und gilt im Guten wie im Schlechten. Ein Link von Wikipedia gibt einen erstklassigen Schub. Böse Seiten geben ein dickes Minus. Das kann auch bei anständigen Seiten der Fall sein, welcher aber nicht im Kontext deines Themas stehen. Gegenseitiges Verlinken von Internetseiten ist überraschenderweise ebenfalls verboten. Die Suchmaschine erkennt, dass sich die jeweiligen Webseitenbetreiber gut leiden können und sich nur deswegen gegenseitig unterstützen. Der Link ist also nicht auf den Inhalt zurückzuführen. Die Manipulation insgesamt ist also nicht einfach, sehr aufwändig und erfordert ein Vorgehen mit Augenmaß. Sollte man da nicht lieber die Zeit für die Generierung neuer Inhalte nutzen?

Ganz natürlich ist der Sachverhalt, dass all diese Faktoren nicht berücksichtigt werden, wenn du ohne eigenes Zutun im Internet verlinkt wirst. Normalerweise macht das nichts, weil sich die Art und Weise der Verlinkung in den meisten Fällen von anderen Verlinkungen unterscheidet. Sollte im Einzelfall die Situation eintreten, dass ein Link unserem Ranking schadet, können wir den Linkverantwortlichen höflich darum bitten, den Link wieder zu entfernen. Erkennst du den Irrsinn? Eine weitere seltsame Situation entsteht, wenn man sich davor scheut einen Link zu setzen – wegen zuvor genannten Gründen. Man muss immer erst eine kurze Analyse machen, wie die Suchmaschine auf den Link reagieren würde. Letztlich bringt uns das aber von der Gemeinschaft weg und legt den Fokus auf den eigenen Nutzen. Ursprünglich ist das Internet genau für das Gegenteil angetreten. Zuletzt bist du nicht mehr frei. Du hast deine Freiheit an die Suchmaschine abgegeben. Als Ausgleich erhältst du Besucher.

Verlockendes Tauschgeschäft

Einen neuen Artikel veröffentlichen und im Anschluss einen Newsletter verschicken, das rockt und bringt die Besucher auf das Blog zurück. Aber dazu braucht man einen Fanclub. Wenn man keinen Fanclub hat, dann braucht man ein Lockmittel. Man braucht etwas, das die Nasen langmacht. Etwas, das die Leute haben wollen, das man aber nur bekommt, wenn man selbst etwas gibt. Und zwar die E-Mail-Adresse, die man dann gnadenlos ausnutzen kann. Es ist das gleiche Prinzip wie bei den kostenlosen Gewinnspielen. Daten gegen Gewinnchance. Nur mit dem Unterschied, dass man das gewünschte Produkt garantiert erhält. Es ist letztlich ein einfaches Tauschgeschäft. Ein gutes Produkt hat aber mehr an Wert als eine E-Mail-Adresse. Ein gutes Produkt hat ein höheres Preisschild. Ein gutes Produkt wird mit Leidenschaft und Mühe verkauft. Für alles andere ist ein gutes Produkt viel zu schade. Deswegen nutzen wir als Lockmittel Niedrigwertprodukte mit limitiertem Nutzen, um die wertvolle E-Mail-Adresse zu erhalten. Solche Prinzipien stehen aus guten Grund in der Kritik und wir alle lehnen solche Vorgehensweisen ab. Was aber für andere gilt, muss auch für uns selbst gelten.

Fair SEO

Es gibt tatsächlich ein paar Dinge, die keinen Protest erfordern. Es besteht also eine ausgeglichene Zielharmonie zwischen unseren Bedürfnissen und den Bedürfnissen der Suchmaschine.

Wenn man regelmäßig schreibt, publiziert und fortlaufend die eigene Idee in die Welt trägt, gibt man der Suchmaschine immer wieder neue Gründe die Internetseite in der Trefferliste aufzuführen. Damit einhergehend werden immer neue Schlüsselwörter produziert, auf welche die Suchmaschine reagiert. Und je öfter man schreibt, umso öfter kommt die Suchmaschine vorbei, um das neu Geschriebene zu indizieren.

Lange Fließtexte sind nicht schön zu lesen. Deswegen geht man hin und strukturiert solche Texte. Man schaltet Absätze, fügt Überschriften ein und markiert zusätzlich die Kernaussagen in Dickschrift. Damit möchte man das Lesen vereinfachen und das Verständnis fördern. Fast schon eine Unverschämtheit, dass dies noch von der Suchmaschine belohnt wird.

Page Speed ist ein sehr gewichtiger Faktor. Page Speed umschreibt die Ladezeit einer Internetseite im Browser. Je schneller die Seite geladen wird, umso besser. Wenn wir schon mal einen Besucher haben, dann möchten wir ihn nicht mit langer Wartezeit verärgern. Wartezeiten sind einfach Spaßkiller. Man sitzt vor dem Bildschirm und kann diese Zwangspausen nicht richtig für andere Dinge verwenden. Letztlich ist das verlorene Lebenszeit und deswegen bemühen wir uns, diesen Verlust so gering wie möglich zu halten. Dieses Bemühen wird von den Suchmaschinen mit einem höheren Ranking belohnt, was uns weitere Besucher bringt.

Du kannst so bleiben wie du bist

Es ist wahr. All diese Maßnahmen und Aktivitäten bringen Besucher auf dein Blog. Neue Besucher und wiederkehrende Besucher. Die Paradigmen des Marketings funktionieren. SEO ist kein leeres Versprechen. Das muss man einfach anerkennen. Wenn man diese Maßnahmen aber im Detail betrachtet, dann lehnen wir vieles tief im Herzen eigentlich ab. Besonders im Bereich der Suchmaschinenoptimierung haben einige Aktivitäten einen faden Beigeschmack. Einen guten Platz in der Trefferliste wird mit Hilfe von Manipulation erkauft. Dazu muss unser Inhalt aber ein Opfer bringen.

Genau an dieser Stelle ziehen wir die Grenze. Die Belange von Marketing und Suchmaschinenoptimierung dürfen nicht in den Inhalt hineinwirken. Ideen, Botschaften und Themen haben ihre eigene Persönlichkeit und verlangen danach in ihrer eigenen Form und Ausdrucksweise präsentiert und vermittelt zu werden. Wenn man diese Inhalte den Strukturmerkmalen von Marketing und SEO unterwirft, dann nimmt man ihnen die Kraft. Am Ende entsteht ein Meer von Gleichheit und Lautstärke. Im Hintergrund ist jedoch die Sehnsucht nach mehr Substanz erkennbar.

Natürlich berücksichtigt Unmus ebenfalls bestimmte Aspekte des Marketings und betreibt Suchmaschinenoptimierung. Die Scheidewand wird aufgestellt, sobald ein Zielkonflikt mit unserer eigenen Sache entsteht. Wir zeigen den Namen des Blogs nur noch in der Fußzeile an, um der eigentlichen Idee mehr Raum zu geben und den Inhalt ohne Rahmen zu präsentieren. Wir verzichten freiwillig auf Besucherströme, weil uns in Überschriften unsere eigenen Worte mehr bedeuten als Schlüsselwörter für die Suchmaschine.

28. September 2013
Bloggen

Über den Autor

Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen schreibt Marco ebenso gerne auf Twitter und produziert den Podcast Zirkusliebe.

Kommentare 8

  1. Jane 30. September 2013

    Hallo Marco,

    „Fuck You, Seo“ klingt etwas hart, aber im Grunde hast du Recht. Die ganzen optimierten Texte werden in fünf Jahren wahrscheinlich noch zwölf mal geändert werden, weil sich irgendein KeyWord verschoben hat und am Ende geht dann wieder alles auf Anfang – Back to the (SEO) roots sozusagen…

    Schöner Beitrag,
    meinen zu dem Thema kennst du ja bereits :)

  2. Eckendenker 5. Oktober 2013

    Toller Artikel, spricht mir aus der Seele.

    Was PageSpeed angeht, nicht immer verbessert sich die Ladezeit durch die vorgeschlagenen Maßnahmen. Oft geht sie auch in den Keller und das trotz der Tatsache das PageSpeed dich mag.

    Ich habe mich ja nun eingehend damit befasst und auch wenn ich 99 Punkte erreicht hatte, gefiel mir die Ladezeit im Browser gar nicht mehr. Also begnüge ich mich mit 85 oder so ähnlich, dass muss reichen aber wenigstens baut sich die Seite schnell auf.

  3. Dietrich 14. Oktober 2013

    Interessant, Fuck you SEO, den Artikel aber voll auf SEO optimiert. Paranoid.

  4. marco 14. Oktober 2013

    In diesem Fall war das weniger eine SEO-Optimierung, sondern viel mehr ein Stilmittel. Diese Eigenironie soll den dargelegten Ansatz noch mal betonen. Außerdem war es mir wichtig, beide Seiten zum Ausdruck zu bringen. Nicht nur SEO ist doof, sondern auch SEO funktioniert.

  5. Mama arbeitet 18. Oktober 2013

    Ich glaube auch, dass „Fuck you, SEO“ ein guter Ansatz ist. Es geht um die Inhalte und das, was die User lesen wollen. Nicht um Erfolgsrezepte.

    Viele Grüsse! Christine

  6. Carsten Todt 19. Oktober 2013

    Sehr interessanter Artikel. Die Seo geht nun auch dahin, dass die Webseiten-Betreiber wieder so schreiben, wie sie ohne Seo geschrieben hätten. Hochwertiger Inhalt! Das sagst du selbst. Mit ein paar Regeln muss man sich leider trotzdem auseinandersetzen – das wäre sogar ohne Seo so.

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