Google mag mich nicht

Beruflich wie privat beschäftige ich mich derzeit auf verschiedenen Ebenen mit der Frage, wie Informationssysteme ihre gespeicherten Daten in einer Form bereitstellen können, dass nicht nur Menschen, sondern auch andere Maschinen diese Informationen lesen und verstehen können. Diese andere Maschinen sind in erster Linie Suchmaschinen, können aber prinzipiell beliebige Informationssysteme sein. Ich finde das Thema wahnsinnig spannend und derzeit sauge ich alle Artikel auf, die ich über das semantische Web finden kann.

Die private Auseinandersetzung erfolgt natürlich im Kontext meines Blogs und die letzten Wochen habe ich viel geforscht und experimentiert, wie man Inhalte semantisch besser und schöner ausliefern kann. Teilweise trägt diese Beschäftigung auch schon erste Früchte und alle Beiträge (auch dieser Text) sind durch Mikroformate im Quelltext ausgezeichnet. Zusätzlich werden alle Beiträge in einem strukturierten Format auf Basis der Ontologie von schema.org bereitgestellt.

Daten semantisch verstehen

Was aber komisch ist, je besser dieses Blog semantisch angereichert und seine Inhalte maschinell verständlich, umso weniger Besucher erhalte ich von Google. Als würde Google denken, achso, jetzt kapier ich das erst richtig, das ist ja alles ganz furchtbar unnütz, da schicke ich lieber keine Besucher mehr hin!

Über den Blogger

Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.

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