Kaffeegedanken

Eine ehemalige Wegbegleiterin hat manchmal gesagt, ich wäre voll die Prinzessin. Weil ich operativ so kompliziert zu bewältigen bin und oft an Kleinigkeiten hadere. Aber das stimmt natürlich überhaupt nicht, ich bin nämlich total einfach strukturiert. Beispielsweise reichen mir im Leben schon 3 Getränke. Kaffee, Wasser, Wein und damit bin ich bereits rundherum zufrieden. Morgens fange ich mit Kaffee an, das zieht sich dann durch den ganzen Tag und abends steige ich um auf Wein. Und zwischendurch kalibriere ich meine Geschmacksnerven mit Wasser. Okay, das Wasser muss jetzt schon zwingend still sein, weil ich Wasser mit Kohlensäure wirklich nicht trinken kann. Und mit neumodischen Cocktails, aufregenden Longdrinks oder hartem Alkohol kann ich ebenfalls nichts anfangen. Bei meinen drei Getränken macht mir der Kaffee im Alltag die meisten Schwierigkeiten.

Bild: Kaffee brühen

Der Vollautomat

Für die Kaffeezubereitung nutze ich zuhause einen Vollautomat. Den Kaffee abbrühen oder eine Kapsel einlegen, das ist mir schon zu kompliziert. Ich will nur einen Knopf drücken. Eigentlich hab ich auch noch nie ohne Vollautomat gelebt. Als ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, hab ich natürlich überlegt, ob ich nicht mit einer Filtermaschine, einer Portionsmaschine oder händischem Aufbrühen zurechtkäme. Immerhin tut der Neukauf eines Vollautomaten ja auch ein bisschen weh (mir kommen da immer die Tränen). Aber ich liebe einfach den Geruch von frischen Bohnen. Außerdem wird’s dir mit so einem Kaffeevollautomaten auch nie langweilig.

Bild: Kaffeevollautomat

Reinigung

Der Kaffee auf Knopfdruck ist strenggenommen auch beim Vollautomaten reine Utopie. Entweder sind gerade die Bohnen leer, oder der Trester ist muss geleert werden, oder das Wasser ist alle, oder einer der Abtropfschalen ist voll. Irgendwas ist immer. Wenn das Universum keine gute Laune hat, und man frühmorgens noch im Halbschlaf vor der Kaffeemaschine steht, kommt manchmal die ganze Packung auf einmal. Das kann ganz schnell an die Nerven gehen. Und dann ist da noch die Reinigung. Einmal die Woche muss die Maschine gereinigt werden. Wenn man ein Milchsystem hat, dieses sogar täglich. Und dann gibt’s noch so eine Grundreinigung alle paar Monate. Und ungefähr einmal im Jahr sollte die Maschine zum Händler für eine Art Superreinigung. Und das Entkalken darf man auch nicht vergessen.

Bild: Reinigung Kaffeevollautomat

Entkalkung

Die Entkalkung muss alle paar Monate durchgeführt werden. Theoretisch funktioniert das Entkalken auch ganz einfach und quasi von alleine. Praktisch benötigt eine Entkalkung mehr Aufsicht als ein spielendes Kind. Beim letzten Entkalkungsprozess hab ich spaßeshalber mal Protokoll geführt.

Bild: Protokoll Wasserausgabe

Vorbereitung

Bevor es losgeht, muss man die Maschine entsprechend vorbereiten und den Entkalkungsvorgang in den Einstellungen der Maschine auslösen. Bei meinem Vollautomaten startet dann ein Assistent, welcher durch die einzelnen Schritte führt. Zuerst füllt man die Entkalkungslösung in den Wassertank ein. Danach muss man die Auffangschale unter der Brühgruppe leeren. Wenn man das gemacht hat, füllt man die Milchkaraffe bis zur Hälfte mit Wasser und bringt sie in Ausgabeposition. Abschließend muss man noch jeweils noch Gefäße unter die Milchausgabe, Kaffeeausgabe und Dampfdüse stellen. Und dann kann’s losgehen.

Bild: Entkalkung Kaffeevollautomat

Zyklus 1

Die Entkalkung besteht aus zwei Zyklen, die nacheinander durchlaufen werden. Der Vollautomat gibt dabei periodisch durch drei Ausläufe in kleinen Schüben Wasser ab. Die Dampfdüse befindet sich links, der Kaffeeauslauf in der Mitte und der Milchauslauf rechts. Die einzelne Wasserausgaben sind durch ungefähr 30-sekündige Ruhepausen getrennt und im Detail erfolgt die Wasserausgabe wie nachstehend dokumentiert.

Links, Rechts, Mitte, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Pause, Mitte, Links, Rechts, Mitte und danach erscheint die Meldung: Wassertank ausspülen & mit frischen Wasser befüllen.

Während des Zyklus wird die Ruhe in der Wohnung immer wieder durch ein Brummen der Maschine gestört. Die Maschine brummt natürlich nicht ohne Grund, sondern macht irgendwas in sich drin. Was sie da genau macht, bleibt aber ein Geheimnis. Die Abtropfschalen in der Maschine muss man zwischendurch regelmäßig leeren. In diesem Fall wird der Entkalkungsprozess kurz unterbrochen und der Vollautomat piept. Das Gleiche gilt für die Auffangschalen außerhalb der Maschine. Nur piept hier leider gar nichts, sondern man muss die Notwendigkeit „selbst“ erkennen. Man kann für die Leerung der Gefäße die Pausen der Wasserausgabe nutzen, jedoch man muss sich dann beeilen. Weil man nie weiß, aus welchem Auslauf die nächste Wasserabgabe erfolgt und wie lange die Pause dauert. Die Gefäße müssen während des Entkalkungsprozesses auch recht oft geleert werden, weil man nur recht kleine Gefäße unter die Ausläufe stellen kann.

Bild: Wartung im Normalbetrieb

Zyklus 2

Nachdem der erste Zyklus durchgelaufen ist und man brav den Wassertank gespült und wieder aufgefüllt hat, beginnt der zweite Zyklus (die Spülung). Der zweite Zyklus wird mit einem langen und lauten Brummen eingeleitet und dann erfolgt wieder die periodische Wasserausgabe.

Mitte, Rechts, Links (diese eine Wasserausgabe dauert länger, keine Ahnung warum), Brummen, Mitte, Rechts, Links, Mitte, Rechts, Links, Brummen, Mitte, Rechts, Abbruch …

Der Abbruch gehört aber eigentlich nicht zum Zyklus. Der Abbruch ist aufgetreten als ich dieses Protokoll erstellt habe. Die Meldung der Maschine besagte, ich solle neues Wasser einfüllen. Als ich das getan hatte, sagte die Maschine, ich solle die Schalen entleeren. Und als ich das getan hatte, sagte die Maschine immer noch, ich solle die Schalen ausleeren. Ratlos stand ich vor meinem Kaffeevollautomaten. Ich hab gebettelt, ich hab geflucht, ich habe mein Bestes gegeben, aber die Anzeige ging nicht mehr weg: „Bitte Schalen entleeren“. Und ansonsten hat der Vollautomat auch jede andere Aktion verweigert und hing in der Fehlermeldung fest.

Es half alles nichts, der Automat hatte sich irgendwie verschluckt und war nicht mehr in eine Inbetriebnahme zu bringen. Ich hab ihn gleich am selben Tag noch eingepackt und hab mir den Wecker – man höre und staune – am nächsten Tag sogar eine Stunde früher gestellt, damit ich ihn noch vor der Arbeit zur Reparatur bringen konnte.

Bild: iPhone Wecker

Kaffeemaschinen-Backup

Wenn die Kaffeemaschine kaputt ist, gehört eindeutig zu den schlimmsten Momenten, die der Alltag so aufzubieten hat (finde ich jedenfalls). Wenn ich die Wahl hätte, fällt mir lieber nackt das Handtuch vor dem Paketboten runter als dass mir die Kaffeemaschine kaputt geht. Ein Alltag ohne Kaffeemaschine hebt meinen Rhythmus völlig aus den Angeln und verschiebt mein inneres Wohlbefinden in die Aggression. Jetzt bin ich ja nicht auf den Kopf gefallen und betreibe nicht nur beruflich, sondern auch privat aktives Risk-Management. Deshalb ich habe ich mir vor Jahren für solche Situationen vorsorglich eine kleine Portionsmaschine von Senseo als Backup beschafft. Die hab ich dann froh und munter gleich aus dem Keller geholt und mich ein bisschen selbst gefeiert. Das Leben konnte ohne große Wellen einfach so weitergehen.

Bild: Senseo Portionsmaschine

Als ich am nächsten Morgen beim Service den Defekt meiner Kaffeemaschine vorführen wollte, hat sie natürlich wieder funktioniert wie am Schnürchen und von der Fehlermeldung keine Spur. Selbst den Entkalkungsvorgang wollte sie nun brav fortsetzen. In solchen Fällen habe ich natürlich immer die Sorge, dass mich mein Gegenüber für Unzurechnungsfähig erklärt. Aber da ich schon mal dort war, hab ich die Maschine wenigstens für die Superreinigung und zum Einfetten der Brühgruppe dagelassen. Einfetten, das sollte man auch regelmäßig machen, hab ich oben im Text vergessen. Und jetzt fällt mir auch noch ein, dass man auch den Wasserfilter regelmäßig ersetzen muss.

Coffee 2 Go

Theoretisch würde ich ohne fortwährenden Kaffeezufuhr sofort einschlafen (weil das Leben halt so anstrengend ist). Dieser Sachverhalt führt natürlich dazu, dass ich ständig darauf achten muss, immer einen Kaffee in Reichweite zu haben. Kurzum, seit ein paar Jahren gehöre ich leider auch zu diesen hippen Leuten, die überall in der Welt so leger mit einem Kaffeebecher in der Hand rumlaufen. Auf diese Weise kamen ganz neue Rituale in mein Leben und dadurch habe ich beispielsweise Maria kennen gelernt.

Bild: Coffee Shop Logos

Allerdings sind diese Pappbecher eigentlich total unpraktisch. Wenn man einen Pappbecher über den ganzen Tag nutzen möchte und nachfüllt, weicht der Boden durch und der Kaffee tropft durch. Wenn man ihn zu fest umschließt, fliegt leicht der Deckel ab. Und am Schlimmsten ist, man kann ihn nämlich nur vertikal halten. Im Alltag total unpraktisch, wenn man dauernd Türen aufmachen muss, in die Straßenbahn ein- und aussteigen oder beide Hände braucht. Das war beispielsweise sehr oft der Fall als ich noch ein iPhone 6 hatte.

Thermobecher

Meinen Unmut über diesen Sachverhalt hab ich der Welt eigentlich nie mitgeteilt, weil ich dachte, dass ich bestimmt nur etwas verkehrt mache. Trotzdem hat mir meine Schwester zu Weihnachten einen ganz wunderbaren, silber-schwarzen, wiederverwendbaren Thermobecher namens Travel Mug von Emsa geschenkt. Was soll ich sagen, ich liebe diesen Thermobecher. Der Thermobecher war für mich ein richtige Offenbarung.

Bild: Thermobecher Emsa Travel Mug

Jetzt konnte ich mir den Kaffeebecher einfach unter den Arm klemmen, wenn ich noch andere Dinge in der Hand hatte und Türen aufmachen musste. Das ist besonders auf der Arbeit fortlaufend der Fall. Meine Arbeit funktioniert nämlich ungefähr so: Morgens um 10 beginne ich mit einer Besprechung und dann folgt Besprechung an Besprechung bis abends um 5 (danach fange ich dann an zu arbeiten). Und jede Besprechung ist in einem anderen Raum und einem anderen Stockwerk. Also laufe ich den ganzen Tag mit dem Notebook, meinen Taschen, meiner Jacke und meinem Kaffee in der Hand durchs Haus und mache ständig Türen auf und zu. Da ist ein so ein Thermobecher, den man unter den Arm klemmen kann äußerst praktisch. Außerdem, war ich ENDLICH bei der Küchenproblematik aus dem Spiel.

Einmal vollmachen, bitte!

Es fühlt sich im Bauch auch ganz toll an (irgendwie richtig), wenn man sich bei Fellows, Starbucks oder irgendwelchen Bäckern einen wiederverwendbaren Thermobecher füllen lässt (als würde man zu den Profis gehören). Ausgerechnet mein bevorzugter lokaler Bäcker hat mir hier aber Schwierigkeiten gemacht. „Ich darf Ihren Becher nicht anrühren!“ sagte die Bäckersfrau zu mir. Ich fand das so derart fern von Gut und Böse, dass ich nicht protestierte und es als Spinnerei abtat. Ansonsten haben nämlich alle Shops und Bäckereien meinen Thermobecher wie selbstverständlich aufgefüllt. Dann war ich letztes Jahr in Erlangen und habe den 17. Internationalen Comic Salon besucht. Der Salon wird im Rathaus abgehalten und direkt vor dem Rathaus gibt es eine städtische Bäckerei. Und ich stutzte nicht schlecht, als die dortige Bäckersfrau zu mir sagte: „Sorry! Ich darf Ihren Becker nicht anfassen!“ Mir muss man die Überraschung angesehen haben, dass sie gleich nach schob, „das ist verboten vom Gesundheitsamt!“

Bild: Comic Salon Erlangen

Aha! Anscheinend gibt es da Vorschriften. Und plötzlich hat sich die Situation in meinen Gedanken komplett gedreht. Kennen die anderen Bäcker diese Vorschriften etwa nicht? Nehmen diese Unternehmen es mit Reinlichkeit etwa nicht ganz so genau? Andererseits, vielleicht waren diese Vorschriften auch nur denjenigen Bäckereien bekannt, die schon mal Besuch vom Gesundheitsamt hatten? Wie soll man das jetzt interpretieren? Das Thema verlangte nach weiterer Auseinandersetzung! Recherchen ergaben folgendes.

Das Gesundheitsamt

Es ist tatsächlich so, dass die Wiederauffüllung von Mehrwegbechern einer gesetzlichen Hygienevorschrift unterliegt. Und bei der Umsetzung dieser Vorschrift besteht seitens der Bäcker große Unsicherheit. Und aus dieser Unsicherheit heraus, untersagen viele Unternehmer ihren Mitarbeiter das Auffüllen der Becher. Rechtlich verboten ist es eigentlich nicht. Knackpunkt sind aber folgende Verordnungen.

Die beiden Verordnungen enthalten Grundsätze, um gesundheitliche Risiken beim Vertrieb von Lebensmitteln bestmöglich zu minimieren. Lebensmittel müssen nämlich so in Verkehr gebracht werden, dass sie keiner Gefahr ausgesetzt werden, welche das Lebensmittel nachteilig beeinflusst. Konkrete Handlungsanweisungen geben die Verordnungen aber nicht vor. Deswegen hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im Jahr 2015 eine Umfrage unter den Gesundheitsämtern gestartet, wie die Vorschriften denn jetzt zu verstehen und einzuhalten wären.

Bild: Justitia

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden- Württemberg äußerte sich am 27. Januar 2016 gegenüber der DUH wie folgt:

„Es gibt u.E. keine konkrete lebensmittelhygienerechtliche Vorschrift, die das Mitbringen von eigenem Geschirr zum Befüllen durch die Verkäufer von Lebensmitteln verbietet. (…) Es liegt somit in der eigenen Risikoabwägung des Lebensmittelunternehmers, ob er das Befüllen von mitgebrachten Mehrweggefäßen zulässt. Falls ausschließlich augenscheinlich saubere Gefäße vom Lebensmittelunternehmer angenommen werden, spricht im Falle des Abfüllens von Kaffee oder anderen Heißgetränken aufgrund des geringen Risikopotentials dieses Lebensmittels nichts gegen die Verwendung mitgebrachter Gefäße.“

Die Deutsche Umwelhilfe gab daher im Wortlaut folgende Handlungsanweisung heraus:

  1. Lassen Sie sich von der für Sie zuständigen Behörde für Lebensmittelsicherheit beraten.
  2. Überprüfen Sie mitgebrachte Becher visuell auf Sauberkeit und Fremdkörper. Deckel müssen vom Kunden abgenommen und aufbewahrt werden.
  3. Befüllen Sie nur leere Becher.
  4. Desinfizieren Sie bei möglichen Verschmutzungen mitgebrachte Becher mit heißem Wasser, heißem Dampf und dem Einsatz eines geeigneten Reinigungsmittels.
  5. Wenn Sie Mehrwegbecher verkaufen (und damit ggf. zur wiederholten privaten Nutzung in ihrem Geschäft anregen) wollen, bieten sie vorzugsweise Becher aus Materialien mit glatten, leicht zu reinigenden Oberflächen an (z.B. Edelstahl, Porzellan, Glas, Emaille).
  6. Stellen Sie die Kaffeemaschine so ein, dass der Becher den Abfüllstutzen nicht berührt. Berühren Sie mit dem Mehrwegbecher keine anderen Kannen und Utensilien.
  7. Sorgen Sie für eine regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Abstellfläche für den mitgebrachten Becher.
  8. Die Abstellfläche sollte idealerweise außerhalb des Hygienebereichs ihres Geschäfts liegen. Möglich ist ein Abstellen des Bechers auf dem Thekenaufsatz des Verkaufstresens oder im Selbstbedienungsbereich. Für den Fall, dass das Befüllen des Bechers hinter der Theke nicht gestattet sein sollte, bietet sich die Nutzung eines eigenen Umfüllgefäßes an, das nach der Nutzung gereinigt werden muss, z.B. durch einen Spülschwamm oder eine Spülbürste.
  9. Eine Abfüllung mittels Becherhalter für mitgebrachte Becher erleichtert eine hygienische Abfüllung, da kein direkter Becherkontakt erfolgt.
  10. Ähnlich wie nach dem Kassieren sollten Sie sich nach dem Befüllen mitgebrachter Becher die Hände waschen oder beim Befüllen Handschuhe tragen.
  11. Die hygienisch einwandfreie Befüllung privat mitgebrachter Mehrwegbecher muss Bestandteil regelmäßiger Personalschulungen sein.
  12. Dokumentieren Sie Ihre Arbeitsabläufe bei der Befüllung privat mitgebrachter Mehrwegbecher als Nachweis des hygienisch einwandfreien Umgangs gegenüber den zuständigen Behörden.

Soll man nicht denken, wie kompliziert so ein einfacher Vorgang wie das Befüllen eines mitgenommen Mehrwegbechers mit Getränk ist, oder?

Bild: Kaffeebohnen

In Erlangen hat mir später übrigens ein anderer Coffee Shop nicht nur den Becher aufgefüllt, sondern auch 20 Cent Rabatt gegeben, weil ich meinen Becher schon dabei hatte. Ich fand das toll! Am nächsten Tag habe ich meinen Kaffee wieder dort gekauft. Dieses Mal hat mich der Verkäufer allerdings böse angeguckt, weil ich wohl am Vortag ein bisschen zu sehr mit seiner Frau geflirtet habe, die mir nach der Bezahlung den Kaffee zubereitet hat. Die war aber auch ganz nach meinem Geschmack.

26. Februar 2017
Innovation
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Über den Autor

Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.

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