Die Sache mit dem Einkaufen

Ich habe gefühlt schon 100 verschiedene Ansätze ausprobiert, aber bislang immer noch nicht die richtige Lösung für mich gefunden. Es geht um den regelmäßigen Einkauf von Lebensmitteln und Sachen des alltäglichen Bedarf. Ich find nämlich, das ist immer so … so stressig.

Einkaufen am Samstag

Als ich noch auf dem Dorf gewohnt habe, war das immer ganz übel. Der nächstgelegene Supermarkt ist samstags nämlich extrem überlaufen. Hier im Stadtteil ist die Lage nicht so dramatisch, die Menge an Menschen unterscheidet sich kaum von den Werktagen. Trotzdem kann ich mich mit dem Einkauf am Samstagnachmittag nicht anfreunden. Auch wenn es nicht viel Zeit benötigt und mein Supermarkt quasi um die Ecke ist, irgendwie wird damit das Wochenende gebrochen.

Einkaufen nach der Arbeit

Das ist meine übliche Variante. Ich sitze oft noch nach 19 Uhr einsam in Besprechungsräumen und versuche den Tag aufzuarbeiten, weil ich tagsüber wegen fortlaufenden Meetings keine Zeit zum Arbeiten hatte. Wenn ich dann nach der Arbeit noch einkaufen muss, stehe ich innerlich wegen der Öffnungszeiten zeitlich unter Druck. Obwohl das theoretisch voll unnötig ist. Wir haben in der Stadt einige Supermärkte, die bis 22 oder 24 Uhr geöffnet haben. Das Problem sind auch die Taschen, die ich dabei schleppen muss. Handtasche, Notebooktasche, Einkaufstasche. Wenn man dann noch Waschmittel kaufen muss, #zusammenbrech.

Einkaufen vor der Arbeit

Eine Zeitlang war das meine präferierte Variante. Im Bauch hat sich das immer sehr gut angefühlt, wenn der Einkauf morgens schon erledigt war. Der Feierabend fühlt sich dann auch wie ein richtiger Feierabend an, man kann richtig aufatmen und in das Tagesende hineinfallen. Hier verhält es sich allerdings so, dass mich die morgens fortlaufend auflaufenden Mails unter Druck setzen. Der Berg wird immer größer und ich hole zeitgleich im Supermarkt die Nudeln aus dem Regal. Am Ende verfalle ich wieder in Stress und versuche, den Einkauf as soon as possible durchzuziehen, um baldmöglichst online zu sein.

Einkaufen untertags zwischendrin

Ich kombiniere diese Variante gerne mit einem halben Homeday und kaufe in der Mittagspause ein. Dummerweise kommen dann alle Nachteile der vorher genannten Varianten zum Tragen. Man muss viele Taschen schleppen. Es drückt die parallel auflaufende Arbeit. Und im Supermarkt ist richtig viel los, weil natürlich auch andere Leute ihre Mittagspause für Erledigungen nutzen.

(jammern auf hohem Niveau; ich muss nur ja für mich selbst einkaufen)

Illustration: Einkaufswagen

Über den Blogger
Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.
2 Kommentare
  1. marco
    Stefan 10. März 2018

    Ich habe mal gelesen wie gehört dass es Leute geben soll die für andere Leute Einkaufen, weil wegen Arbeit oder Unlust mancher Leute. ;-)

  2. marco
    marco 10. März 2018

    Wenn meine Finanzen das erlaubten, würde ich das auch machen. Aber als nächstes probiere ich jetzt erstmal den Online-Einkauf bei den lokalen Supermärkten aus.

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