Zeit zum Aufstehen

Wenn meine Schwester auf Reisen geht, bin ich meistens während ihrer Abwesenheit für die Kinderbetreuung zuständig. Ich hab damit im Grundsatz auch kein Problem. Das Kind und ich verstehen uns super und wir haben viel Spaß zusammen. Die operativen Prozesse sind zwar manchmal etwas holprig, aber das macht ja nichts.

Nur eine Sache ist immer ganz schlimm. Ich weiß ja, dass Kinder früh aufstehen (bin ja nicht doof). Das habe ich schon in meiner Jugend durch meine Schwester gelernt. Meine Schwester ist nämlich 13 Jahre jünger als ich und als sie noch ganz klein war, hat sie gerne morgens zum Start in den Tag Lego vor meinem Zimmer gespielt.

Jedenfalls, wenn das Kind bei mir übernachtet, dann wacht es ab und an auch mal nachts auf und braucht wegen der fremden Umgebung kurz Unterstützung. So war es dann auch das letzte Mal als mich das Kind mitten in der Nacht geweckt hat. Ich brauch dann auch immer ein paar Momente bis ich nicht mehr halluziniere. Draußen war es stockfinster und die Stadt machte noch keine Geräusche. Und dann haben meine Augen beiläufig den Wecker gestreift… OH NO!!! Das ist ja gar nicht „auf die Toilette gehen“, das ist Aufstehen um 06:30!

Theoretisch könnte ich ja auch früher ins Bett gehen. Aber mein Rhythmus ist darauf halt gar nicht eingestellt. Also gehe ich ins Bett wie immer. Nach vier Stunden Schlaf laufe ich morgens dann aber schon etwas auf dem Zahnfleisch …

Zeit zum Aufstehen

Über den Blogger
Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.
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