Du bist doof. Nein, du bist doof.

Konflikte, das ist ja auch so ein Thema. Niemand mag sie. Niemand will sie. Jeder versucht sie zu vermeiden. Und trotzdem sind wir geradezu von ihnen umzingelt. Einen Konflikt, den kann man nicht einfach abschütteln. Wenn ein Konflikt erst einmal da ist, wird man ihn so schnell nicht mehr los. Manchmal werden wir sogar ungewollt in einen Konflikt hineingezogen, obwohl wir gar nicht beteiligt waren. Und schon sind wir mittendrin im Geschehen. Dann ist es aus mit der Ruhe und wir müssen Position beziehen. Es fühlt sich an wie Krieg. Wir haben Streit, wir verlieren Freunde und am Ende bleibt ein Totalschaden. Es gibt einen Sieger und einen Verlierer, aber der Konflikt ist trotzdem immer noch da (zumindest gefühlt). Das braucht doch kein Mensch. Außerdem wurden wir dafür auch gar nicht vorbereitet. Schöne Scheiße.

Aber was ist das eigentlich genau, so ein Konflikt? Eine Erklärung ist gar nicht so leicht. Mit dem Wort Interessensgegensatz lässt sich die Sache ganz charmant umschreiben. Der eine will zum Italiener, der andere will aber lieber zum Chinesen. Solche Gegensätze können vielfältig typisiert werden. Es gibt Zielkonflikte, Beziehungskonflikte, Rollenkonflikte, Machtkonflikte, Wertekonflikte, die Aufzählung kann beliebig fortgesetzt werden. Diese Interessensgegensätze treten zwischen Personen, Gruppen, Organisationen und Staaten auf. Eigentlich braucht es noch nicht mal eine zweite Partei, denn wir selbst sind unser größter Feind. Der innere Konflikt ist quasi die Mutter aller Konflikte. Allen Konflikten ist gleich, die einzelnen Positionen sind unvereinbar. Schließlich müssen wir uns entscheiden, entweder Italienisch oder Chinesisch, beides zusammen geht nicht. Wenn so ein Konflikt vor der Haustür steht (und das tut er eigentlich ständig), dann folgen wir unserem inneren Muster und davon gibt es insgesamt drei Stück.

Konfliktmuster

Erst mal gepflegt zum Gegenangriff übergehen und ebenfalls volle Breitseite austeilen. „Kannst du nicht mal die Tür zu machen?“ „Hallo? Geht’s noch? Lern du erst einmal deine Socken wegzuräumen!“ Und schon fliegen die Fetzen. Dieses entspricht unserem inneren Automatismus. Der Reflex ist genetisch einprogrammiert. Die Kampfhaltung nehmen wir also von ganz alleine ein, ohne groß darüber nachzudenken. Kann also gar nicht so verkehrt sein, oder? Sollte man meinen. Eines der wichtigsten Dinge, welche ich in der Schule gelernt habe, ist folgender Sachverhalt. Gewalt erzeugt Gegengewalt. In diesen drei Worten steckt sehr viel drin. Deswegen hilft uns dieses Konfliktmuster auch ganz selten weiter. Manchmal muss man zwar anderen die eigene Grenze zeigen, aber meistens ist es so, dass ein getroffener Hund bellt. Abwehrmechanismen werden eingeleitet und auf den Rückschlag muss man nicht lange warten. Ein Angriff bewirkt also das Gegenteil. Die Menschen verschließen sich und damit ist jedem Frieden der Boden entzogen. Im Gegenzug rutschen wir in eine Konfliktspirale, die kein Ende nimmt. Der Konflikt wird immer größer und größer und größer. Der Konflikt wird immer stärker und stärker. Und irgendwann haben wir tatsächlich vergessen, um was es eigentlich ursprünglich mal ging.

Dann doch lieber totstellen, oder? Wir machen einfach so als ob es keinen Konflikt gäbe. Vielleicht geht der Konflikt ja von alleine weg. Jede Liebesgeschichte ist eine Geschichte vom Tod, also ist auch die Affäre meines Ehemanns irgendwann vorbei. Warum überhaupt mit dem Chef streiten, irgendwann kommt der nächste Chef. Zum Geburtstag backt mir Mama jedes Jahr einen Apfelkuchen, obwohl ich Apfelkuchen gar nicht mag (ich trau mich einfach nicht das zu sagen). Also einfach mal abwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Schließlich ist das Leben ständig im Fluss und alles verändert sich permanent. Irgendwann lösen sich diese Konflikte doch von ganz allein. Im Einzelfall ist das zwar richtig, aber das war dann auch pures Glück. Warum sollten sich die gegebenen Strukturen ändern, wenn niemand daran Anstoß nimmt? Schließlich sind wir ja die einzigen, die davon wissen. Die Situation macht es nicht besser, aber wir halten sie tapfer aus. Warum eigentlich? Bei Mamas Apfelkuchen kann man das ja noch nachvollziehen. Sie freut sich immer so und wir gönnen ihr diese Freude. Wir essen den Kuchen aus Liebe. Bei den anderen Konflikten ist aber keine Liebe im Spiel und sie kosten uns auch viel mehr Kraft.

Wer diese Kraft nicht hat, der kann alternativ vor einem Konflikt einfach weglaufen. Das hat ja auch seinen Charme. Die Flucht nach vorne. Der Klügere gibt nach. Außerdem wohnt in jedem Neuanfang ein Zauber inne. Also lasst uns lieber überraschende Abschiedsbriefe schreiben, als uns langwierig mit unserer eingeschlafenen Partnerschaft auseinander setzen. Lasst uns lieber in die Nachbarabteilung wechseln, als das Gespräch mit dem schwierigen Chef zu suchen. Lasst uns lieber die anstehende Klausur noch mal verschieben, weil die Vorbereitungszeit schon wieder nicht reicht. Alles ganz easy. So schnell werden Probleme gelöst. Völlig unkompliziert. Im Gerichtsstreit mit Großkonzernen ist dieses Vorgehen besonders zu empfehlen. Blöd nur, dass man mit diesem Vorgehen auf Dauer nicht so richtig weiterkommt, weil wir ja ständig die Koffer packen müssen. Das macht irgendwie auch keinen Spaß.

Insgesamt ist es also wirklich nicht verwunderlich, dass niemand Konflikte mag. Wie man es auch macht, es ist meistens verkehrt. Ob man nun angreift, sich totstellt oder wegläuft, jedes einzelne Schema ist nur in Ausnahmesituationen die richtige Lösung.

Konflikte verschieben sich

Jetzt haben wir etwas über unsere Konfliktmuster gelernt und sind irgendwie trotzdem noch so schlau wie vorher. Wie man nun einen Konflikt richtig auflöst, das hat uns noch keiner gesagt. Aber so schwer kann das ja auch nicht sein. Irgendwas mit Positionen klären, Erwartungen offenlegen und Vorstellungen äußern, immer auf die Ausdrucksweise achten, Du-Kommunikation vermeiden, Ausreden lassen, Emotionen kontrollieren, alternative und akzeptable Möglichkeiten brainstormen. Wenn man im Gespräch bleibt, dann kommt die Konfliktlösung ganz von alleine. Das kann man sich zwar einreden (schadet ja nicht), aber oft ist die Wirklichkeit leider eine andere. Hat man es trotzdem geschafft, dann zeichnet sich nicht selten mit der gleichen Person schon der nächste Konflikt ab. Aber warum ist das eigentlich so?

Ungelöste Konflikte verschieben sich. Sie verschieben sich auf andere Ebenen. Sie erweitern sich auf fremde Personen. Sie manifestieren sich in ganz neuen Themen. Das Resultat sind Stellvertreterkonflikte. Da bekommt man von seiner Liebsten heiße Ohren, weil man den Müll nicht runterträgt, aber eigentlich ist sie nur sauer, weil man wieder den Hochzeitstag vergessen hat. Eine Freundin kündigt die Freundschaft, weil man weiterhin ein gutes Verhältnis zu ihrem ehemaligen Ehemann hat. Auf der Arbeit hat man Streit mit Kollegen um das weitere Vorgehen, weil sich die Herren darüber nicht einig werden.

Der ungelöste Konflikt drückt sich abseits der Quelle in neuen Farben auf einer ganz anderen Ebene aus. Kann mir doch keiner erzählen, dass Putin die Halbinsel Krim unbedingt haben will, weil sie ihm so gut gefällt. Das Gemeine daran, diese Stellvertreterkonflikte können eigentlich gar nicht richtig gelöst werden. Zumindest nicht nachhaltig. Der nächste Konflikt ist nur eine Frage der Zeit. Um dieses permanente Gegeneinander zu entzerren, muss man zum Urkonflikt zurückgehen.

Nur, beim Urkonflikt wird es erst richtig ungemütlich. Da tun sich Abgründe auf. Da geht es um Existenzfragen. Da ist Seele pur. Und es stellt sich oft heraus, dass die Situation im Original wieder völlig auf den Kopf gestellt ist. Der Krieg auf dem Arbeitsplatz zwischen Kollege und Kollegin, das ist gar kein Krieg, das ist Liebe. Echte, tiefe Liebe. Liebe, die sich nicht entfalten kann, und sich deswegen eine andere Ausdrucksweise sucht.

Die Energie der Zerstörung

Bei so viel Komplexität ist es nicht verwunderlich, wenn eine Konfliktlösung oft ausbleibt. Wie auch? Woher sollen wir denn wissen, ob wir den richtigen Konflikt, auf der richtigen Ebene, im richtigen Licht betrachten? Und wenn wir es uns noch so sehr wünschen, der Konflikt verschwindet nicht. Im Gegenteil, mit jeder Sekunde und mit jeder Minute wächst der Konflikt. Und alle verbundenen Konflikte wachsen mit. Die Konflikte werden größer, größer und größer. Sie entfalten eine unglaubliche Energie. Diese unglaubliche Energie wirkt höchst destruktiv und enorm zerstörerisch. Familien brechen auseinander, Lebensentwürfe fallen in sich zusammen, Menschen werden gebrochen. Aber nur, wenn es gut läuft. Im ungünstigen Fall wird da gut und gerne schon auch mal ein Krieg vom Zaun gebrochen. Und dann wird es erst richtig ungemütlich.

Konfliktbewältigung

Puh… dann doch lieber zurück und irgendwie den Konflikt lösen. Für den dritten Weltkrieg möchte man schließlich nicht verantwortlich sein. Es ist zwar nicht einfach, aber irgendwie geht’s dann doch, die Sache mit der Konfliktlösung. Man muss eigentlich nur wollen (der andere leider auch).

Nach so viel Anstrengung hätten wir jetzt eigentlich eine Belohnung verdient, oder etwa nicht? Wir haben uns geöffnet, wir haben uns verletzlich gezeigt, wir haben geweint, wir haben verzichtet, wir haben Kompromisse gemacht, wir sind neue Wege gegangen und am Ende waren wir uns einig. Schön! Aber das war nur der erste Teil, jetzt kommt der zweite. Wir müssen nämlich bewältigen. Wir müssen uns in der neuen Konstellation einfinden. Wir müssen unsere Seele testen, ob sie die Konfliktlösung überhaupt operativ annimmt. Schließlich wissen wir das nicht.

Wenn ja, dann ist alles gut. Unser Herz ist leicht, das Leben ist schön und unsere Persönlichkeit ist wieder einen Schritt weiter gekommen. Wenn nicht, schlecht. Ganz, ganz schlecht. Dann muss man eine Entscheidung treffen. Das Fass noch mal aufmachen? Oder die Sache wegdrücken? Durch das Wegdrücken gelangt man bei grundsätzlichen Konflikten ganz einfach und schnell auf die andere Seite des Lebens. Denn die innere Ablehnung kostet ihren Preis. Auf wie vielen Säulen steht eigentlich so ein Leben? Und wie stark sind diese Fundamente? Je mehr es wackelt, umso höher ist der Preis. Also ertränken wir unsere Sorgen im Alkohol. Wir ziehen uns zurück. Wir spritzen uns ein gutes Gefühl in die Venen. Schließlich muss der Schmerz irgendwie weg. In kurzer Zeit wachsen daraus ganz neue Probleme, die man nicht mehr so einfach durch eine Konfliktlösung aus der Welt schaffen kann.

Konflikt (der)

Die Sache mit den Konflikten ist also ganz schön heftig. Man kann Konflikten zwar aus dem Weg gehen, doch damit nehmen wir uns ein großes Stück des eigenen Lebens weg. Denn diese unsichtbaren Grenzen engen unsere innere Freiheit ein. Wir verlieren die bunte Vielfalt des Miteinanders und somit bleiben wichtige Potentiale ungenutzt. Denn Konflikte gehören untrennbar zum Mensch sein dazu. Es ist weder gut noch schlecht. Es ist wie es ist.

Zuletzt gehen die schlimmsten Konflikte eigentlich immer auf folgende Struktur zurück: „Du bist doof.“ „Nein, du bist doof.“ „Nein, du bist doof.“ „Nein, du bist doof.“ Da ist man dann schon eine Weile mit der Ursachenforschung beschäftigt. Jetzt ist auch sehr schwierig herauszufinden, wer nun wirklich der doofere ist. Unter Kindern ist solch ein Zanken auf jeden Fall akzeptabel, aber Erwachsene sollten das Gegeneinander irgendwie überwinden können. Trotzdem schaffen sie es oft nicht.

Über den Autor
Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.
8 Kommentare
  1. marco
    Nicole 24. Mai 2014

    Puh! Ich vermute mal, 98 % der Leser dieses Textes sagen: jajaja, genau! Und fragen im gleichen Moment: woher weiß der das? Beobachtet der mich heimlich? Es ist leider ganz einfach eine Wahrheit, die uns alle betrifft, täglich! Aber ich möchte mich nicht mit dem irgendwie deprimierenden Ende der Geschichte abfinden! Ich brauche mehr Hoffnung. Und zack – bahnt sich der nächste Konflikt an….

  2. marco
    marco 24. Mai 2014

    Für Nicole, ein alternatives Ende:

    Zuletzt gehen die schlimmsten Konflikte eigentlich immer auf folgende Struktur zurück: „Du bist doof.“ „Nein, du bist doof.“ „Nein, du bist doof.“ „Nein, du bist doof.“ Da ist man dann schon eine Weile mit der Ursachenforschung beschäftigt. Jetzt ist auch sehr schwierig herauszufinden, wer nun wirklich der doofere ist. Deswegen, lieber auf all den theoretischen Kram verzichten und mutig alternative Wege gehen. Oftmals kommt man durch einen gemeinsamen Abend und der richtigen Menge Wein viel schneller und besser zum Ziel (also über den Konflikt hinweg). Und nicht selten werden dabei aus den schlimmsten Feinden nach kurzer Zeit die dicksten Freunde.

  3. marco
    Nicole Stroschein 24. Mai 2014

    oooohhhhhhhh, wie schön – ein eigenes Ende für mich! Du Guter, vielen Dank (auch für die Korrektur meines iphone-tippfehlers). Der Wein steht (in ordnungsgemäßer Temperatur) bereit. Scheiß-Herzen gibt es gratis dazu <3

  4. marco
    ina machold 7. Juni 2014

    Lieber Marco,

    ja, so ist das mit den Konflikten: keine*r will sie und jede*r hat sie ;)

    Ich lege, was die Konfliktmuster – ich nenne sie Lösungswege – angeht, noch drei obendrauf: http://konflikte-entfalten.de/6-wege-einen-konflikt-zu-loesen-geheimnisse-aus-meiner-hexenkueche/
    Und jeder einzelne kann im Einzelfall nützlich sein. Das hängt immer von der Situation ab.

    Herzliche Grüße
    ina

  5. marco
    marco 7. Juni 2014

    Hey Ina. :-)

    Die drei Konfliktmuster von oben (Angriff, Flucht, Totstellen) zähle ich persönlich nicht zu den Lösungsstrategien. Es sind innere Automatismen, eigentlich Verhaltensmuster. Wir haben sie alle unterschiedlich ausgeprägt in uns drin.

    Aber den eigentlichen Konflikt im Kern auflösen, dazu verhelfen diese Muster nicht. Sie schaffen den Konflikt nur beiseite oder ermöglichen Akzeptanz. Jedoch hast du Recht, in bestimmten Situationen ist deren Anwendung dann doch anzuraten.

    Lösungsstrategien hab ich in meinem Text oben nur ganz leicht angeschnitten. Ich wollte mich einfach auf die dunklen Seiten konzentrieren. Sonst wäre der Text auch zu lange geworden. ;-)

    Dir eine schöne Zeit.
    Marco

  6. marco
    Schueler 20. Oktober 2014

    Hallo Marco, das hast Du aber wirklich schön geschrieben. Besonders gut hat mir der Satz: “eines der wichtigsten Dinge, welche ich in der Schule gelernt habe, ist folgender Sachverhalt. Gewalt erzeugt Gegengewalt” gefallen. Ich denke, das kann nicht jeder Schüler von sich behaupten. Zumindest (um hier keinen Konflikt mit Lehrern zu beginnen) behalten viele Schüler diese Botschaft nicht, auch wenn sie ihnen in der Schule vermittelt wurde. Tatsächlich ist es wirklich schwer, einem Konflikt aus dem Wege zu gehen, denn gerade in der Schule wird nachgeben als Schwäche ausgelegt. Und wenn Konflikte dann noch mit schlagenden Argumenten unterstützt werden, wird es wirklich schwer, nicht in Gegengewalt abzudriften.

  7. marco
    marco 20. Oktober 2014

    Danke! Für mich persönlich war das tatsächlich einer der wichtigsten Botschaften, die ich aus meiner Schulzeit mitgenommen habe. Prinzipiell finde ich auch, dass das Thema Konfliktmanagement allgemein in Schule und Gesellschaft noch viel zu stiefmütterlich behandelt wird. So viel Leid auf der Welt, das auf ungelöste Konflikte zurückzuführen ist, im Großen wie im Kleinen. Irgendwie muss halt jeder selber damit zurecht kommen und seinen Weg durch diese Situationen finden. Ich wünsche mir in dieser Hinsicht viel mehr Aufklärung und Vermittlung von Lebenskompetenz.

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