Sushi

Einer der besten Sachen, die mir 2017 widerfahren sind, ist dass ich den Sushi für mich entdeckt hab!

Ich komm ja vom Dorf und aus einem landwirtschaftlichen Umfeld. Und was der Bauer nicht kennt… jedenfalls, die europäische und internationale Küche habe ich erst so richtig als Heranwachsender mit Führerschein kennengelernt. Zuhause war meistens Oma für das Kochen zuständig und es gab eigentlich immer Kartoffeln mit Irgendwas. Sushi kannte ich nur aus dem Fernsehen. Von Natur aus ist es auch so, dass ich unbekannten Dingen eher skeptisch gegenüber stehe. Deswegen habe ich Sushi die meiste Zeit auch gut Ding sein lassen.

Später im Rahmen meiner Berufsausbildung haben mich dann mal ein paar Azubis in so ein Sushi-Rondel-Imbiss-Dingsbums-Lokal mitgenommen und dort hatte ich meine erste Begegnung. Und diese Begegnung hat mir gar nicht gefallen. Schon allein die Sache mit den Stäbchen! Is halt schon umständlich. Geschmacklich ging es auch nicht richtig an mich. Ich konnte also die allgemeine Sushi-Begeisterung nicht richtig nachvollziehen und auf viele Jahre hinaus war das auch mein letzter Besuch in einem Sushi-Restaurant.

Eines meiner Projektteams auf der Arbeit geht in der Mittagspause leider total gerne Sushi essen. Da muss ich mich immer ausklinken. Mit meinen Geschwistern verhält es sich ähnlich. Wenn wir zusammen einkaufen sind, landen wir immer wieder in einem Sushi-Lokal. Da sitze ich dann meistens nur betrübt dabei (und träume von einer Pizza).

Illustration: 3 Sushis

Nun probiere ich seit einiger Zeit mit einer Freundin regelmäßig neue Restaurants aus. Und irgendwann hat sie dann auch ein Sushi-Restaurant vorgeschlagen. Irgendwie muss ich da nicht richtig hingehört haben, weil komischerweise habe ich zugesagt. Ja, was soll ich sagen, ich glaub, ich habe das ganze 2017 nicht so gut gegessen. Und damit wurde der Zugang geöffnet. Und seitdem bin ich ein bisschen Sushi-süchtig geworden (hab ja auch ein paar Jahre nachzuholen). Dafür verantwortlich ist übrigens das Staytion in Mannheim.

Über den Blogger
Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.
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