Microsoft Backup

Ach Microsoft, die Sache mit dem Backup, das will einfach nicht in meinen Kopf. Jetzt wird schon bald 30 Jahre am Windows gewerkelt und das Betriebssystem besitzt immer noch keine Möglichkeit, ein Backup des ganzen Systems durchzuführen. Das ist doch irgendwie Quark.

Der Sicherungsmechanismus für Dokumente, da kann man mittlerweile nicht meckern, das ist schon anständig (hat aber auch fast 27 Jahre gedauert). Bringen tut mir das grad mal gar nichts, ich hab doch mein Zeug schon in der Cloud. Was fehlt ist ein Backup, um mein Windows an sich im Schadensfall wiederherzustellen. Und zwar genauso wie es vorher war.

Dieses komische „Systemabbildsicherung“ ist doch hanebüchen. Der Mechanismus kommt schon bei Netzwerkfestplatten ins Wanken und wenn das schon so los geht, will ich da nicht auf eine funktionierende Rücksicherung vertrauen. Und warum geht das nur manuell und noch nicht mal inkrementell? Kein normaler Mensch kann daran denken, dass er ein Backup durchführen muss. Und 5 Stunden Durchführungszeit sind sowieso inakzeptabel.

Ansonsten gibt es ja nicht viel zu meckern, Microsoft-Software besticht mittlerweile durch Industriequalität, aber mich würde es trotzdem ganz schön ärgern, dass Apple seit Jahren gelingt, was Microsoft irgendwie nicht schafft. Ein permanentes, schnelles und vollautomatisches Systembackup, das man nur einschalten muss und sonst nichts. Zur Not könnte man das doch lizenzieren…?

Über den Blogger
Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.
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