Das beste Feature in iPadOS

Am 19. September hat Apple das Betriebssystem iPadOS veröffentlicht. iPadOS ist ein Fork von iOS, speziell auf das iPad ausgelegt und stellt einige weiterführende Funktionen bereit. Beispielsweise kann man jetzt externe Festplatten anschließen oder mehrere Fenster desgleichen Programms öffnen. Des Weiteren wurde mit iPadOS endlich ein Riesenproblem auf dem Homescreen gelöst, dass jahrelang an meinen Nerven zerrte.

Bislang sah der Homescreen (wenn man das iPad quer hält) nämlich so aus. Es haben maximal 5 Apps in eine Zeile gepasst und man konnte maximal 4 Reihen anlegen. Dabei wird das sogenannte Dock ganz unten nicht mitgezählt.

iPad: iOS Homescreen mit 5x4 Raster (quer)

Soweit so gut. Aber jetzt kommt‘s. Wenn man das iPad gedreht hat (von quer zu hochkant), hat sich die Struktur der Anordnung geändert. Mit der Drehung hat sich die Systematik quasi gespiegelt. Das heißt, in einer Zeile wurden nun maximal 4 Apps angezeigt, dafür waren aber 5 Zeilen möglich.

iPad: iOS Homescreen mit 4x5 Raster (hochkant)

Natürlich springt das Problem sofort ins Auge! Wenn man nämlich in der Quervariante nur drei Zeilen mit Apps angelegt hat, hört die untere Reihe nun mittendrin auf und ist nicht vollständig bis zum Ende mit Apps aufgefüllt. Wie sieht das denn bitte aus?!?!?!

Zum Glück ist das jetzt aber gefixt. Mit iPadOS wurde nämlich die Größe der App-Symbole verkleinert und die Struktur entsprechend angeglichen. Es passen jetzt insgesamt 6 Apps in eine Zeile (wenn man das iPad quer hält).

iPad: iPadOS Homescreen mit 6x5 Raster (quer)

Und wenn man nun das iPad dreht….

iPad: iPadOS Homescreen mit 6x5 Raster (hochkant)

Die Ordnung hat sich nicht verändert und alles ist gleich geblieben. <3
Bestes Feature ever!!!!!

Über den Blogger
Marco Hitschler wohnt in Mannheim und schreibt auf diesem Blog beliebige Texte in das Internet hinein. Sein Handwerk ist die Informatik und beruflich arbeitet er im Projektmanagement. Wenn man einmal mit dem Bloggen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Furchtbar! Infolgedessen wird auf diesem Blog ganz kunterbunt in verschiedenen Formaten publiziert.
2 Kommentare
  1. marco
    Stefan 31. Oktober 2019

    Was für ein iPad nutzt du denn, die einfache Variante oder schon das Pro?

    Wie ist denn deine Erfahrung bezüglich der App namens OutBank?
    Ich frage, weil ich noch auf der Suche bin nach einer passenden App zur Verwaltung des Banking unter iOS! Damals als ich noch einen Mac hatte, da war meine Wahl dann MoneyMoney bezüglich Banking nur soweit mir bekannt ist gibt‘s davon keine Version für iOS…

  2. marco
    marco 31. Oktober 2019

    Über MoneyMoney habe ich schon viel gutes gehört. Ich wollte es mir schon öfter mal anschauen, aber genau wie du sagst, leider gibt es keine Version für iOS und damit ist es für mich obsolet.

    Outbank ist in Ordnung. Ich nutze es jetzt schon viele Jahre. Streckenweise gab es zwar immer mal wieder nervige Änderungen beim Geschäftsmodell und buggy Phasen, aber im Großen und Ganzen läuft Outbank doch ganz gut. Key-Feature ist für mich, dass Outbank jeweils für iPhone/iPad/Mac verfügbar ist und man die Umsätze über alle Geräte hinweg synchronisieren kann. Außerdem ist das User Interface recht modern. Derzeit sorgt allerdings die PSD2 für Durcheinander, aber das ist wohl gerade bei allen Banking-Apps so.

    Ich hab das kleine iPad Pro und halte große Stücke auf das Gerät. Es ist für mich das erste iPad, welches das Potential hat, den Computer weitgehend zu ersetzen. Aber es ist auch nicht sehr preiswert, muss man schon zugeben.

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