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Lebensmittel aus der Cloud

Am Verkauf von Lebensmitteln über das Internet haben sich schon richtig viele Unternehmen die Zähne ausgebissen. Man probiert das eigentlich schon seit den Anfangstagen des Internets, aber der richtige Durchbruch ist lange ausgeblieben. Irgendwie hat bisher einfach der Mehrwert gefehlt. Das elendige Procedere bis man sich alle gewünschten Waren über die Suchmaske zusammen gesucht und in den Warenkorb gelegt hat, ziemlich umständlich. Und dann war da noch die Sache mit dem Versand und der Kühlung. Ich hab das nie ausprobiert, aber allein in meiner Vorstellung: ein Drama. Der alltägliche Einkauf im Supermarkt oder im Lädchen um die Ecke geht viel einfacher, besser und schneller. Lebensmittel einfach nur über das Internet zu verkaufen, das war einfach zu wenig.

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Symbol: Lautstärke verändern

Level und Lautstärke

Ich mag das Konzept der Schichten. Mich fasziniert, dass jeglicher beliebiger Sachverhalt, aus gleicher oder wechselnder Perspektive betrachtet, keine universale Bedeutung beanspruchen kann, sondern eine Vielzahl von Ebenen in sich trägt, die komplett divergierende Interpretationen verlangen, sowie eine eigene, spezifische Tiefe besitzen. Letztlich verliert damit jede Bewertung ihre geltende Wahrheit, weil mannigfaltige Ordnungen parallel und zeitgleich existieren, die sich manchmal sogar komplett widersprechen und dennoch nicht inkonsistent beschaffen sind. Ebenso wenig beschränkt sich der Anspruch eines Levels auf seinen gegebenen Gültigkeitsraum, sondern wirkt verändernd in die angrenzenden Level hinein. Die Level überlagen sich also und brechen aus ihren Definitionsräumen aus. Die größte Überraschung liegt am Ende aber darin, dass wir uns im sozialen Miteinander blind dieser Komplexität ergeben und jegliche Synchronisation der Flughöhe ausbleibt.

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Skizze: Motivationshilfe

#30skizzen

Ich kann wirklich nichts dafür, die besten Ideen hab ich immer dann, wenn ich ein bisschen angetrunken bin. Ende Februar muss ich aber einen ganz schön anständigen Schwips gehabt haben. Jedenfalls kam ich auf die Idee beim Ello NSFW March mitzumachen. Darüber kann man jetzt gewiss geteilter Meinung sein, ob das nun so die gute Idee gewesen ist. Aber ich hab’s eiskalt durchgezogen – mit eigenen Content. Am Ende war ich jedoch ganz schön froh als der März vorüber war. Einen ganzen Monat lang anrüchigen Content zu posten, das ist schon eine Herausforderung. Seit dem NSFW March auf Ello habe ich irgendwie wieder richtig Lust auf kreative Experimente. Ich hab mir danach Holzfarbstifte gekauft, obwohl ich noch gar nicht richtig wusste, was ich damit anstellen könnte. Kurz darauf hat die @Freiraumfrau die Aktion #30skizzen ausgerufen. #30skizzen lud dazu ein, 30 Tage lang täglich eine kleine Skizze zu malen. @Freiraumfrau bewegt sich jedoch außerhalb meiner Kreise und deswegen ging #30skizzen erst einmal an mir vorbei. Mitgemacht haben aber die @frau_momo und die @Himbeerwerft. Und weil ich die beiden sehr gerne mag, hab ich gedacht, ich motiviert die mal.

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Spotify Logo Green

Spotify im Detail / FAQ

Das ist ja auch so ein cooles Ding, das Spotify. Mit Spotify kannste Musik konsumieren bis der Arzt kommt. Völlig legal. Das fetzt richtig! Wenn man allerdings mit dem Konzept der Musik-Flatrate nicht richtig vertraut ist, fetzt da erst mal gar nichts, sondern es stellen sich vorab zahlreiche Fragen. Zum Beispiel, was ist das überhaupt, ein Musik-Abo? Kann ich da hören, was ich hören will? Kann man das auch ohne Internetverbindung und Computer nutzen? Und was kostet der ganze Spaß? Damit man sich die Antworten nicht umständlich im Internet zusammen suchen muss, habe ich nachstehend mal ein umfangreiches FAQ zum Thema Spotify zusammengestellt. Es folgen über 50 Fragen und über 50 Antworten, verteilt auf sechs verschiedene Kategorien. Ich werde den Fragenkatalog auch künftig pflegen und aktuell halten.

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Skizze: Rakete im Weltraum

Wir fliegen durch den Weltraum

Vor 50 Jahren gab es noch kein Internet, es gab noch keine Notebooks und Smartphones gab’s schon dreimal nicht. Kann man sich heute natürlich gar nicht mehr vorstellen. Trotzdem ist der erste Mensch am 20. Juni 1969 im Rahmen des Apollo 11 Programms auf dem Mond gelandet. Hammer, oder? Aber schon nach drei Jahren wurde uns der Mond und seine grauen Krater langweilig und seitdem hat der Mond seine Ruhe. Dafür fliegen wir heute zum Mars. Im Moment dreht dort der kleine süße Curiosity seine Runden. Aufgesetzt hat er am 6. August 2012 und sammelt seitdem fleißig Daten. Und gerade erst vor Kurzem am 12. November 2014 ist die Raumsonde Philae zwischen Mars und Jupiter auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko gelandet. Leider hat Philae bei der Landung einen kleinen Hopser gemacht, rutschte in eine schattige Felsspalte und sitzt dort nun vollfunktionsfähig, aber ohne Strom. Doof, kann aber passieren. Ich finde das alles ganz schön beachtlich. Und irgendwie auch lustig. Da fliegen wir munter im Weltraum rum, können aber zeitgleich die einfachsten Sachverhalte im alltäglichen Leben nicht richtig erklären (also wissenschaftlich beweisen). Das Studenten Syndrom, zum Beispiel.

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Null Komma Eins

Das iPhone 6, es wackelt

Apple hat uns mit dem iPhone 6 ja wieder ein ganz wunderbares Stück Technologie hingestellt. Im Vergleich zum Vorgängermodell, das eigentlich schon nahezu perfekt war, hat es in fast allen Bereichen noch mal nachgelegt. Nach der Keynote im September 2014 wurde das iPhone 6 in den darauf folgenden 24 Stunden rund 4 Millionen Mal vorbestellt, am ersten Verkaufswochenende sind 10 Millionen iPhones über den Ladentisch gegangen und in den ersten drei Monaten wurden insgesamt 74 Millionen Stück verkauft. Was für eine Zahl, unglaublich! Im Schnitt sind das ungefähr 9 iPhones pro Sekunde. Dazu muss man wirklich nichts mehr sagen (weil man auch gar nicht weiß, was man dazu sagen soll). Bevor nun das nächste iPhone erscheint, hab ich gedacht, ich sag jetzt trotzdem noch mal was. Weil irgendwie ist das neue iPhone auch ein bisschen komisch. Als wäre es gar kein richtiges iPhone.

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Eure Debatten langweilen mich

Im Grunde mag ich die Diskussion. Ich mag die Vielfalt der Gedanken, ich mag Gegensätzlichkeit und ich mag die Funken, die entstehen, wenn zwei Pole aneinander reiben. Gedanken sind wie ein Virus und was dieser Virus alles anstellen kann, das beeindruckt mich immer wieder. Wenn sich ein Gedanke mit anderen Gedanken infiziert, eine veränderte Sichtweise bewirkt und etwas ganz Neues zum Vorschein bringt. Es gefällt mir sehr. Trotz dieses Zuspruchs gegenüber der Debatte im Einzelgespräch, beobachte ich eine schleichende Veränderung meiner Position im Kontext der Breite. In unseren modernen Zeiten haben wir ziemlich viel Redebedarf. Es gibt so viele neue Verwicklungen und wir wissen noch nicht, was davon zu halten ist. Damit einhergehend zersplittert die Gesellschaft fortlaufend in weitere Einzelstücke und man weiß gar nicht mehr richtig, wo oben und unten ist. Wir brauchen den stetigen Dialog. Denn wir müssen im Gespräch bleiben, um das große Ganze zu erhalten. Sei’s drum. Liebe Freunde! Ich muss euch leider sagen, ihr müsst das alleine machen. Das ist nicht mehr mein Kampf.

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WordPress Logo Official Blue Orange

WordPress im Ongoing

Über WordPress selbst muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Oder darüber wie man es installiert, konfiguriert und mit Leben füllt. Hierfür gibt es im Internet unzählige Anleitungen und Hilfestellungen. Die braucht es auch, weil so einfach, wie man immer behauptet, ist es eigentlich gar nicht. Zumindest nicht für Neulinge, die zum ersten Mal und völlig unvorbelastet mit webbasierten Anwendungen in Berührung kommen. Einfach ist nur, wenn man sich mit der Informatik etwas auskennt. Einfach ist es nur, wenn man so etwas ähnliches schon mal gemacht hat. Einfach ist es nur, wenn man die Installation und Konfiguration geschafft hat. Danach kann man loslegen und hemmungslos publizieren. Publizieren ist immer gut, denn es macht das Internet reicher. Wenn man dann so eine Weile rumpubliziert hat und sich auch innerlich der Blogosphäre etwas zugehörig fühlt, dann geht es erst richtig los! Das eigene Blog, es wird Schritt für Schritt funktional erweitert und optisch verbessert. Zeitgleich macht WordPress im operativen Betrieb aber auch immer wieder Zicken.

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Fast alles ist ein System

Die Welt ist ganz schön kompliziert und früher war sowieso alles irgendwie einfacher. Kann man jetzt erst einmal nicht abstreiten. Der Mensch selbst und die Akkumulierung von Technologie fordert uns fortlaufend heraus und man kann zunehmend beobachten, dass wir die Kontrolle darüber schleichend verlieren. Große Unternehmen sind zu richtigen Maschinen geworden, welche selbst innerhalb des Unternehmens nicht mehr vollständig zu begreifen sind. Auch die Gesellschaft zersplittert permanent in weitere Einzelstücke und die bewährten Rollenbilder helfen nicht mehr, dem Ganzen eine Struktur zu geben. Vielfalt ist toll, macht die Sache aber auch ganz schön unübersichtlich. Alles zusammen ergibt einen ganz schön anständigen Komplexitätsgrad der Wirklichkeit. Und in dieser komplizierten Wirklichkeit müssen wir leben. Deswegen sollten wir die Wirklichkeit auch ein Stück weit verstehen. Beim Verstehen kann man einen ganz wunderbaren Trick anwenden und sich ein abstrahiertes Modell zur Hilfe nehmen, welches unnötige Komplexität ausblendet und die Zusammenhänge auf das Wesentliche reduziert. Eines dieser Instrumente ist die Systemtheorie.

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Collision

Über Löwen, Geschenkpapier und Nervenkostüme

Löwen sind ja auch so ein Sternzeichen. Wenn sich jemand mit dem Ego auskennt, dann die. Überheblich, kritikunfähig, selbstsüchtig. Da hat man schon keine Lust mehr auf Löwen und will die Eigenschaften gar nicht weiter aufzählen. Wenigstens sollen die gut im Bett sein (angeblich). Die Männer zumindest! Eine Löwin wäre dagegen viel zu anstrengend (da musste liefern). Aber es gibt auch etwas Gutes zu berichten: An Weihnachten sind Löwen in der engeren Familie äußerst praktisch. Man muss nichts machen (noch nicht mal brav sein) und wird von oben bis unten von Geschenken überhäuft. Die können nichts dafür, die sind halt so. In deren Algorithmus wurde das fest implementiert. Äußerst unpraktisch ist es nur, wenn man selbst der Löwe ist.

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